| Walter Kaesbach - Ausstellung über die Moderne am Bodensee |
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| Samstag, 27. September 2008 um 10:46 Uhr | ||
Walter KaesbachWalter Kaesbach und sein Kreis» ist der Titel einer Ausstellung über den Kunsthistoriker und Sammler Walter Kaesbach und seine Bedeutung für die Moderne am Bodensee. Die Ausstellung beginnt an diesem Samstag (27.9.) gleichzeitig im Städtischen Kunstmuseum Singen und in der Städtischen Wessenberg-Galerie in Konstanz. Kaesbach (1879-1961) war Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie bis ihn die Nationalsozialisten 1933 aus seinem Amt entließen. Er zog sich zurück auf die Bodenseehalbinsel Höri und hielt von dort aus Kontakt zu von den Nazis als «entartet» gebrandmarkten Künstlern - vor allem zu seinen Freunden Christian Rohlfs, Heinrich Nauen und Erich Heckel.
Die Kuratoren der Ausstellung Christoph Bauer (Kunstmuseum Singen) und Barbara Stark (Wessenberg-Galerie Konstanz) wollen mit der Ausstellung zeigen, dass Kaesbach sich während seiner Zeit auf der Höri nicht nur als Gärtner in idyllischer Landschaft betätigte, sondern weiterhin sein Künstler-Netzwerk pflegte. Nach 1945 spielten diese Kontakte eine maßgebliche Rolle für zwei wegweisende Kunstausstellungen am Bodensee: «Deutsche Kunst unserer Zeit» in Überlingen (1945) und die «Konstanzer Kunstwochen» (1946). Die beiden Ausstellungen zeigen insgesamt 120 Exponate. In Singen steht die Zeit von 1933 bis 1945 im Vordergrund. Dort endet die Ausstellung am 7. Dezember 2008. In Konstanz, wo die Ausstellung bis 11. Januar 2009 läuft, wird besonders die Zeit nach 1945 behandelt. |
























































