| Baselitz-Ausstellung in Schwäbisch Hall von Schröder eröffnet |
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| Samstag, 27. September 2008 um 10:54 Uhr | ||
Baselitz-Ausstellung, Schwäbisch Hall«Bei Baselitz handelt es sich um gute Malerei, gute Grafik und gute Skulptur - also um handwerkliche Meisterschaft», sagte Schröder, der als Bewunderer des 70 Jahre alten Künstlers gilt. Er vermisse zwar nicht die Macht, betonte der ehemalige Kanzler, aber doch eine große Adlerpartitur von Georg Baselitz, die einst über seinem Schreibtisch im Kanzleramt hing. Das Bild zeigte einen auf dem Kopf stehenden, quasi abstürzenden Adler, und sorgte für reichlich Gesprächsstoff.
«Die Arbeiten von Baselitz im Besonderen sind wie zeitgenössische Kunst im Allgemeinen eine Herausforderung an Geist und Sinne», sagte Schröder vor 1800 Gästen. Die Eröffnung im Haller Globe-Theater wurde aufgrund des Andrangs ins Freie übertragen. Schröder hatte zuvor mit Baselitz einen Rundgang durch die Ausstellung gemacht. In der Öffentlichkeit werde viel zu häufig die Frage gestellt, ob es für den Staat keine wichtigere Aufgabe gebe, als die Kultur, sagte Schröder. Dabei sei eine Auseinandersetzung mit der Kultur für die Entwicklung einer Gesellschaft lebenswichtig.
Die Kunsthalle Würth zeigt bis zum 22. März rund 100 auch neuere Arbeiten von Baselitz. Rund 50 Werke stammen aus der Sammlung des Hohenloher «Schraubenkönigs» und Kunstförderers Reinhold Würth. Ein Viertel der Werke werde erstmals der Öffentlichkeit gezeigt, teilte die Kunsthalle mit. Baselitz zählt zu den höchst bezahlten deutschen Malern und landet auf Hitlisten der bedeutendsten deutschen Künstler regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Die Ausstellung «Top» in Schwäbisch Hall habe keinen retrospektiven Charakter, spanne aber einen schlüssigen Bogen von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart, betonte Kunsthallen-Leiterin Sylvia Weber.
Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall ist täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. |
























































