| Neue Blicke durch die Gitterstäbe - «Kunst im Bau» im Ministerium |
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| Dienstag, 30. September 2008 um 07:05 Uhr | ||
Kunst im Bau, Knast Und wonach sehnen sie sich? Die Antwort versucht die Ausstellung «Kunst im Bau» zu geben, die seit diesem Montag für mehrere Wochen im baden-württembergischen Justizministerium in Stuttgart zu sehen ist. Fünf Jugendstrafgefangene haben ihren «Wunschblick durch die Mauern» auf Leinwänden festgehalten, drei weitere haben zusammen die vier Großskulpturen «Buddha», «Geisha», «Nofretete» und «Sternenbilder» geschaffen. Ziel sei es gewesen, «den Jugendlichen das Gefühl zu geben, durch Arbeit etwas Gutes und Schönes erschaffen zu können und dafür Anerkennung zu erhalten, sagte Projektleiterin Susanne Beil. Einzige Vorgabe für die Jugendlichen: Sie durften nichts Gewaltverherrlichendes oder Menschenverachtendes malen. «Die Jugendlichen wollten aber sowieso lieber schöne, farbenfrohe Bilder malen», sagte Beil. Das zeige auch, wieviel Potential in den Jugendlichen stecke: «Wenn sie die Wahl haben, werden sich die Jugendlichen im normalen Leben auch für die helle, farbenfrohe Seite entscheiden. Aber wir müssen ihnen die Möglichkeit zu wählen auch geben.» |
























































