|
Mittwoch, 01. April 2009 um 07:26 Uhr |
|
Frackmann, Frensch
Mit der Ausstellung «Harald Frackmann, Norbert Frensch, Ingeborg zu Schleswig-Holstein. Malerei» würdige die Phoenix-Kulturstiftung das über viele Jahre dem Oeuvre- Gedanken verpflichtete Einzelwerk der drei Künstler, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Die Ausstellung stehe in einem bewussten Gegensatz zu der durch das Groteske, Satirische und durch Alltagskultur gekennzeichneten Sammlung Falckenberg.
Harald Frackmann, geboren 1944 in Plauen, lebt und arbeitet in Hamburg. Er hat sich mit Einzelausstellungen in Hamburger Museen, aber auch der Kunsthalle zu Kiel und dem St.-Annen-Museum Lübeck einen Namen gemacht. Die Phoenix Kulturstiftung zeigt einen repräsentativen Querschnitt mit rund 80 Arbeiten seines Werkes aus Malerei, Fotografie und Zeichnung.
Wie bei Frackmann ist auch für den 1969 in Mainz geborenen Norbert Frensch Schwarz der Grundton seiner großformatigen Arbeiten. Frensch beschäftigt sich mit dem Paradox von Licht und Finsternis und arbeitet seit Jahren an Serien von fast gleich erscheinenden Bildern. Sein Motiv ist eine metallene Schale. Von Bild zu Bild lässt sich das Auftauchen der Form weiter verfolgen.
Ingeborg zu Schleswig-Holstein, 1956 in Bienebek bei Kiel geboren, traf 1981 bei der Düsseldorfer Ausstellung «Kunst = Kapital» Andy Warhol und folgte ihm in seine Factory nach New York. Die Kooperation mit dem polnischen Komponisten Augustyn Bloch führte zu aufwendigen Bilderzyklen und Bühnenbildern, die unter anderem in der Hauptkirche St. Katharinen, beim Schleswig-Holstein-Musikfestival und in der Marienkirche in Breslau präsentiert werden. In der Gruppenausstellung werden rund 40 gestisch-farbige Arbeiten der Künstlerin den «schwarzen» Positionen von Frackmann und Frensch entgegengestellt.
(Internet: www.sammlung-falckenberg.de)
|