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Mittwoch, 01. April 2009 um 07:29 Uhr |
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Stiftung, Eisch
Die Glasobjekte und Bilder sollen der Kunstakademie Bild-Werk in Eischs Heimatstadt Frauenau zu Gute kommen. Die Stiftung von Eisch und seiner Ehefrau Gretel werde am 18. April, dem 82. Geburtstag des Künstlers, offiziell gegründet, teilte das Landratsamt Regens am Dienstag mit. Der niederbayerische Landkreis ist Träger der Stiftung.
Eisch ist einer der renommiertesten Künstler aus dem Bayerischen Wald, dem traditionellen Zentrum der deutschen Glaskunstszene. Er gilt als Begründer der Studioglasbewegung in Deutschland und war Ende der 1950er Jahre Mitglied der avantgardistischen Künstler-Gruppe «Spur» in München. Später widmete er sich hauptsächlich der Malerei.
Das Künstlerehepaar Eisch bringt knapp 230 Glasobjekte, rund 300 Gemälde und mehr als 550 Grafiken und Zeichnungen in die Stiftung ein. Die Werke repräsentieren das gesamte Schaffen Eischs in einem Zeitraum von rund einem halben Jahrhundert. Zum Teil sollen die Kunstwerke verkauft werden, um das Kapital der Stiftung zu erhöhen. Die Erträge sollen das Bild-Werk Frauenau unterstützen. Der Verein organisiert seit mehr als zwei Jahrzehnten Kunstseminare, Konzerte und Theateraufführungen. Eisch gehört zu den Initiatoren dieses Vereins.
Erst vor wenigen Wochen hatte Eisch die Ehrenbürgerwürde von Frauenau zurückgegeben. Auslöser dafür war Ärger zwischen der Gemeinde und den Glaskünstlern der Region um das vor drei Jahren eröffnete Glasmuseum in Frauenau.
(Internet: www.erwineisch.de)
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