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Donnerstag, 02. April 2009 um 07:50 Uhr |
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Kandinsky
Von diesem Donnerstag an bis zum 12. Juli zeigt das Kunstmuseum Bonn die Schau, die zusammen mit der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München erarbeitet wurde, die das beinahe vollständige druckgrafische Werk des Künstlers besitzt. Zwischen 1902 und 1942 schuf Kandinsky über 200 Holz- und Linolschnitte, Radierungen, Lithographien und Plakate. Der größte Teil entstand in seinen frühen Jahren in München und Paris bis zur Zeit des «Blauen Reiter» 1911.
Darunter sind viele Farbholzschnitte, bei denen Kandinsky (1866- 1944) mit bis zu sechs Farbzuständen pro Blatt experimentiert. Dem Betrachter werde so Gelegenheit gegeben, einen Blick in die Werkstatt des Künstlers zu werfen, sagte Museums-Intendant Prof. Stephan Berg bei der Vorstellung der Ausstellung am Mittwoch. Der Betrachter wird Zeuge der Farbexperimente Kandinskys. Die Ausstellungsstücke führen von den frühen Holzschnitten mit ihren märchenhaften Themen und subtil differenzierten Farben zu den berühmten Holzschnitten der «Blaue-Reiter»-Zeit wie dem Bogenschützen oder dem Buch «Klänge», bis zur Mappe «Kleine Welten» aus den 1920er Jahren.
Zur Ausstellung ist ein Werkverzeichnis der Druckgrafik von Wassily Kandinsky mit 296 Seiten erschienen. Im Eintrittspreis ist die Nutzung eines elektronischen Ausstellungsführers enthalten.
(Internet: www.kunstmuseum-bonn.de)
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