|
Donnerstag, 02. April 2009 um 07:57 Uhr |
|
Monet, Gemälde
Rund 100 Gemälde des bedeutenden Malers sollen vom 11. Oktober bis zum 28. Februar 2010 in der Schwebebahnstadt zu sehen sein, teilte Museumsdirektor Gerhard Finckh am Mittwoch mit. «Die Ausstellung ist damit die erste richtige und große Retrospektive Monets in einem deutschen Museum». In der Vergangenheit seien mit deutlich weniger Bildern «nur Teilaspekte im Werk Monets» gezeigt worden, sagte der Museumsleiter der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Insgesamt 88 Monet-Gemälde von bislang von 33 Leihgebern aus aller Welt seien schon jetzt fest zugesagt, erklärte Finckh. Zu sehen sind in Wuppertal nicht nur rund 20 der berühmtesten Seerosenbilder Monets, sondern auch Karikaturen, die der 16-jährige Schüler von seinen Kameraden und Lehrern gezeichnet hat. Weiterhin würden als «Ikonen des Impressionismus» Monets «Kathedrale von Rouen», die avantgardistischen «Getreideschober», seine Bilder des britischen Parlaments und der Brücken von London sowie die Impressionen einer Venedig-Reise Monets im Von der Heydt-Museum ausgestellt.
Prominente Leihgeber seien unter anderem das Metropolitan Museum New York, das Musée dOrsay in Paris sowie Kunstsammlungen aus Toronto, Rotterdam, Budapest, Wien und Rom. Schon jetzt können sich die Wuppertaler auf das kommende Kunstereignis einstimmen: Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt, die Schwebebahn, saust mit «künstlerischem» Anstrich als Monets Seerosen-Gemälde zu Werbezwecken durch das Tal der Wupper.
(Internet: www.von-der-heydt-museum.de)
|