| «Picasso - Mythen, Fabeln und Modelle» in Wien |
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| Freitag, 03. April 2009 um 09:49 Uhr | ||
Mythologie, Huizinga
Die eigens für das Kunst Haus Wien konzipierte Schau präsentiert Druckgrafiken von Pablo Picasso (1881-1973) aus fünf Jahrzehnten. Mehr als 130 Lithografien und Radierungen zeigen Motive von Fabelwesen aus der grieschischen Mythologie ebenso wie Stierkampfszenen sowie Picassos favorisierte Modelle und Geliebte. «Die griechische Mythologie zieht sich wie ein Ariadne-Faden durch sein Leben», betonte Kurator Andreas Hirsch am Donnerstag. Sommerliche Aufenthalte in Südfrankreich inspirierten Picasso zu Motiven der tanzenden und musizierenden Faune und kämpfenden Kentauren und erotischen Szenen antiker Prägung. Die gezeigten Werke entstammen dem Graphikmuseum Pablo Picasso Münster: der Lithografie-Sammlung des Stifters Gert Huizinga, der Sammlung an Radierungen der so genannten «Suite Vollard», einer Serie von etwa 100 Radierungen, die Picasso in den 1930er Jahren für den unsthändler und Verleger Ambroise Vollard schuf und der Kollektion französischer Malbücher der Stiftung Classen. «Die Ausstellung ist einmalig und nicht wiederholbar», sagte der deutsche Picasso-Sammler und Mitstifter Gert Huizinga vor Journalisten am Donnerstag über die Zusammenstellung der Bilder. Er selbst erstand über 100 Blätter von Picassos einstiger Geliebten Marie-Thérèse Walter, die unter anderem in dem Werk «Blinder Minotarus, von einem Mädchen durch die Nacht geführt» zu sehen ist. Weitere Werke erwarb Huizinga von Picassos Drucker Fernand Mourlot in Paris. Die Ausstellung ist bis zum 5. Juli geöffnet. |
























































