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Sonntag, 05. April 2009 um 12:08 Uhr |
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Lüpertz, Gemälde
Von diesem Samstag an sind in der Schau «Chemnitzer Melange. Eine Einsicht» 27 Gemälde, 8 Skulpturen und 19 Zeichnungen aus den Jahren 1968 bis 2004 vereint. Bereits 2004 und 2005 hatte ein anonymer Spender den Kunstsammlungen Lüpertz-Werke in Millionenhöhe geschenkt, sagte Direktorin Ingrid Mössinger am Freitag. Für die Exposition wurden sie mit mehreren Arbeiten kombiniert, die eine Bremer Sammlerin als Leihgabe zur Verfügung gestellt hat. Die Ausstellung ist bis zum 24. Mai zu sehen. 2010 im soll sie dann im Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster (Nordrhein-Westfalen) gezeigt werden.
Gezeigt werden unter anderem sieben Gemälde aus dem Gemäldezyklus «Parsifal - Männer ohne Frauen». Die Bildwelt von Lüpertz sei oft doppeldeutig und schwanke zwischen gegenständlichen und abstrakten Motiven, sagte Kuratorin Kerstin Drechsel. «Gewaltiger Maler, viel Power», beschrieb Mössinger den «Malerfürsten». Der 1941 im böhmischen Reichenberg (heute Liberec/Tschechien) geborene Lüpertz gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Künstler der Gegenwart. Seit 1988 ist er Rektor der Kunstakademie in Düsseldorf.
(Internet: www.kunstsammlungen-chemnitz.de)
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