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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Jüdischer Experte gegen Beutekunst-Rückgabe PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 05. April 2009 um 12:38 Uhr

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Kunst, Rosenthal, Rückgabe


Vergangenheitsbewältigung dürfe nicht zu Lasten der Kunst geschehen, es sei schade, «wenn Werke plötzlich aus der Öffentlichkeit, aus der Sichtbarkeit verschwinden», sagte der langjährige Kurator der Royal Academy in London im «Spiegel»-Interview.


Er verstehe, dass sich viele Museumsdirektoren nicht nur in Deutschland gegen Restitutionsansprüche wehren. Bei der Diskussion müsse man im Auge behalten, dass der Kunstmarkt in den vergangenen Jahren explodiert sei und Begehrlichkeiten geweckt habe. «Die Leute, die da mitverdienen wollen, erinnern mich an Aasgeier.» Oft genug werde ein Bild sofort nach der Restitution veräußert, «und so mancher Anwalt erhält 50 Prozent des Erlöses».

Mit der Rückgabe von NS-Raubkunst an die Erben der früheren jüdischen Eigentümer könne man nichts wiedergutmachen, sagte Rosenthal, der selber aus einer jüdischen Emigrantenfamilie stammt (seine Mutter flüchtete aus Deutschland), dem Hamburger Nachrichtenmagazin. Persönlich sei er nie daran interessiert gewesen, früheres Eigentum seiner Eltern wiederzugewinnen.

«Unfassbar Furchtbares ist geschehen. Wie wollen Sie das vergeben? Indem Sie einen Tizian einpacken?» Rosenthal plädiert dafür, das Thema Geschichte werden zu lassen. Man streite ja auch nicht mehr über Kunst, die etwa von Napoleon auf dessen Eroberungszügen nach Frankreich geschafft worden sei. Dieser Umstand sei heute nur noch eine Marginalie der Geschichte. Jede Generation «muss sich neu erfinden. Was zählt, ist die Gegenwart. Wir alle müssen im Heute leben», begründete Rosenthal seinen Vorschlag, über eine Verjährungsfrist nachzudenken. «Wo ziehen Sie sonst die Grenze, sollen Rückforderungen möglich sein, solange noch Kinder, Enkel, Urenkel leben? Noch länger?» In den nächsten Jahren solle Schluss sein, «spätestens, wenn es keine Überlebenden mehr gibt».


Die Rückgabe geraubter deutscher Kunstwerke aus der früheren Sowjetunion sollte nach Ansicht Rosenthals auch kein Thema mehr sein. Er sei genauso dagegen, «dass die Russen die Kunst zurückgeben müssen, die die Rote Armee in Deutschland erbeutet hat. Selbst zum Beispiel die Dürer-Zeichnungen sollen, bitte schön, in Russland bleiben.»

Die Kunsthalle Bremen bemüht sich seit langem darum, eine Sammlung von Kunstwerken, darunter Dürer-Zeichnungen, zurückzubekommen. Russland hat in einem Gesetz die Rückgabe von Raubkunst grundsätzlich untersagt. Nach Auffassung der Bundesregierung verstößt dieses Gesetz gegen internationale Abmachungen zur Rückführung von Kulturgütern.



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