| Erstmals deutsche Kunst in Verbotener Stadt |
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| Dienstag, 07. April 2009 um 06:56 Uhr | ||
Kunst, China
Die CDU-Politikerin Monika Grütters vom Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages sprach am Montag in einer Mitteilung von einem «Meilenstein in den deutsch-chinesischen Kulturbeziehungen» sowie für die politischen Bindungen beider Länder. Die Ausstellung «Im Zeichen des Weißen Adlers: Höfische Kunst aus Sachsen-Polen (1670- 1763)» wird an diesem Mittwoch eröffnet. Sie vereint bis zum 8. Juli rund 200 Gemälde, Grafiken, Porzellane, Rüstungen, Medaillen, Diamanten und den Thron von Barockfürst August dem Starken.
Im Zentrum steht die Regierungszeit der beiden sächsischen Kurfürsten und polnischen Könige August II. und August III., das sogenannte Augusteische Zeitalter. Deren Krönung führte zu einer Blütezeit der Kunst, da sich die Herrscher zur Festigung ihrer Macht der internationalen Sprache der Künste bedienten, wobei ihr besonderes Interesse der Chinoiserie galt. So avancierte der sächsisch-polnische Hof zu einem der wichtigsten Zentren der europäischen Chinamode im 18. Jahrhundert. In der Ausstellung werden Kunst, Architektur, Festkultur, Repräsentation, Wissenschaften, Diplomatie und Politik beleuchtet.
Die in Peking gezeigte Sammlung war bereits in Dresden Teil einer Präsentation zum Abschluss des China-Jahres 2008 der Kunstsammlungen. In der chinesischen Hauptstadt werden nun ausschließlich Kunstobjekte deutscher Herkunft gezeigt. Die Schau habe auch die Chance, das Deutschlandbild in China positiv zu beeinflussen, so Grütters. Mit dem deutschen Beitrag auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai bilde sie eine hervorragende Möglichkeit, sowohl das kulturelle Erbe Deutschlands als auch zeitgenössische Positionen in China noch bekannter zu machen.
Internet: www.skd-dresden.de |
























































