| Albertinum teurer und mit mehr Ausstellungsfläche |
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| Mittwoch, 08. April 2009 um 07:44 Uhr | ||
Albertinum, Depot
Die Kosten würden um rund 1,7 auf 46,7 Millionen Euro steigen, sagte Sachsens Finanzminister Georg Unland (parteilos) am Dienstag bei einem Baustellenrundgang. Grund der höheren Kosten sei eine Umwidmung: Wo ursprünglich ein Depot für Skulpturen einziehen sollte, bekommen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) nun weitere rund 1200 Quadratmeter Fläche für Sonderausstellungen. Vor allem zeitgenössische Kunst könnte dort gezeigt werden, sagte Unland. Der vom Umbau betroffene Gebäudeteil, der Salzgassenflügel, soll erst im dritten Quartal 2010 fertig sein, der Rest des Albertinums wie geplant Ende 2009. In zwei angrenzenden Flügeln untergebrachte Depots werden zu Schaudepots. Dadurch würde ein Rundgang statt einer Sackgasse entstehen, sagte Moritz Woelk, Direktor der Skulpturensammlung der SKD. Für das Skulpturen-Depot ist durch die Neuplanung noch kein Domizil gefunden. Es sei lediglich klar, dass es im Gebäudebereich der SKD unterkomme, erklärte der Geschäftsführer der Staatsbetriebes Sächsisches Bau- und Immobilienmanagement, Dieter Janosch. «Der Hof wird das Zentrum dieses Hauses werden», sagte Janosch zum Gestalt annehmenden Albertinum. Der rund 1600 Quadratmeter große Innenhof könne mit einer Fußbodenheizung temperiert werden. «Hier sind zum Beispiel kleinere Skulpturenausstellungen, Konzerte oder Bankette möglich», fügte er an. Auch ein Buchshop und ein Café sollen dort entstehen. Der Innenhof wurde komplett durch die sogenannte Dresdner Arche überdacht. Darin sind auf zwei Geschossen und 2320 Quadratmetern Bilderdepots und Werkstätten untergebracht. Die Arche spannt sich in 17 Metern Höhe und 72 Metern Länge über den Hof. Allein ihre Baukosten beliefen sich auf rund 29 Millionen Euro. Der Bau war nach dem extremen Hochwasser im August 2002 nötig geworden, weil damals die unterirdischen Depots der Kunstsammlungen unter Wasser standen. Von 2010 an sollen im Albertinum die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister fast ihren gesamten Bestand zeigen können. (Internet: www.skd-dresden.de) |
























































