| Raubkunst: Museen müssen tausende Bilder prüfen |
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| Mittwoch, 08. April 2009 um 07:51 Uhr | ||
Der Staatssekretär im Kunstministerium, Dietrich Birk (CDU), sagte dem Blatt, allein die Staatsgalerie Stuttgart müsse rund tausend Bilder und Skulpturen daraufhin abklopfen, ob sie als Raubkunst der NS-Zeit zu betrachten seien. Denselben Umfang erwarte Birk für das Landesmuseum Württemberg: «Das dauert Jahre.»
Die vier großen Museen des Landes, zu denen auch das Badische Landesmuseum sowie die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe gehören, wollten deshalb eigens Stellen für diese Aufgabe schaffen und hätten dafür Zuschüsse beim Bund beantragt. Auch das Land stelle im Haushalt 2009 dafür 120 000 Euro bereit. Trotz der Kritik renommierter Experten an der Rückgabepraxis von NS-Raubkunst plädiert die CDU/FDP- Landesregierung für einen fairen Ausgleich mit den Erben der früheren jüdischen Eigentümer. «Für uns gilt die Washingtoner Erklärung, zu der wir uns bekannt haben und auch weiter bekennen», sagte Birk. |
























































