| Akademie: Kultur keine Zwei-Klassen-Gesellschaft |
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| Donnerstag, 09. April 2009 um 07:17 Uhr | ||
Zimmermann, Werke
20 Jahre nach dem Fall der Mauer dürfe es nicht sein, dass die deutsche Kultur noch als Zwei-Klassen-Gesellschaft begriffen wird, schrieb Präsident Udo Zimmermann am Mittwoch in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Hintergrund ist das Projekt «60 Jahre, 60 Werke» in Regie der «Bild»-Zeitung und des Energiekonzerns RWE. Dabei werden wichtige Werke deutscher Künstler vorgestellt und später in einer Schau zusammengefasst. Dem 14-köpfigen Beraterteam gehört nur ein Sachverständigen aus dem Osten an. Zimmermann kritisierte, dass keiner der Museumsleute, Publizisten und Galeristen beteiligt wurde, «die sich in der DDR gegen ideologische Restriktionen zur Wehr gesetzt und um künstlerische Freiheit gerungen haben». Er bat Schäuble, seinen Einfluss geltend zu machen, um das Beratergremium vor allem mit Blick auf die vom 1. Mai bis 14. Juni in Berlin geplante Ausstellung zu erweitern. Zugleich dankte er den Initiatoren des Projektes für ihr Engagement. Der Komponist Udo Zimmermann gehört zu den international bekanntesten deutschen Künstlern. Bis Ende 2008 hatte er auch das Europäische Zentrum der Künste im Dresdner Festspielhaus Hellerau geleitet. (Internet: www.sadk.de) |
























































