| Niedersachsen weist Worpswede-Spekulation zurück |
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| Donnerstag, 09. April 2009 um 07:25 Uhr | ||
Worpswede, Steinmeier, Grass
Das Wissenschaftsministerium wies Spekulationen Steinmeiers zurück, wonach Ateliers in Worpswede geschlossen werden sollten. «Das ist nicht nachvollziehbar, das Gegenteil ist der Fall», sagte ein Sprecher am Mittwoch in Hannover. Er warf Steinmeier haltlose Äußerungen vor, ohne sich vorher über die Planungen informiert zu haben. Mithilfe von EU-Fördergeldern seien Investitionen in Höhe von 9 Millionen Euro geplant. «Das kulturelle Leben wird dadurch gestärkt und nicht geschwächt», sagte der Sprecher. Zusammen mit Literaturnobelpreisträger Günter Grass hatte Steinmeier am Montag in Berlin erklärt, sich für den Erhalt der Ateliers einsetzen zu wollen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) warf er vor, Worpswede durch die Streichung von Stipendien-Fördergeldern «planieren» zu wollen. Laut Ministerium würden Stipendien zwar künftig an der Universität Lüneburg und nicht mehr direkt in Worpswede bereit gestellt. Sie kämen aber dennoch weiterhin den Künstlern zugute. «Die Stipendien bleiben erhalten. Sie werden nur in einem anderen Kontext zur Verfügung gestellt», sagte der Sprecher. Bereits am Dienstag hatte Niedersachsens CDU-Chef David McAllister scharfe Kritik am stellvertretenden SPD-Vorsitzenden geübt: «Herr Steinmeier sollte sich zunächst einmal über die Pläne der Landesregierung informieren, bevor er falsche Behauptungen aufstellt.» |
























































