| Grafiken von Corinth im «Schlösschen» Wertheim |
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| Montag, 13. April 2009 um 19:50 Uhr | ||
Gemälde
Aus einer norddeutschen Privatsammlung werden bis zum 5. Juli rund 70 Blätter ausgestellt. Sie zeigten die Vielfalt seines grafischen Schaffens von der Frühphase 1891 bis 1923, hieß es. Dazu gehörten Radierungen und Lithographien. Gezeigt werden frühe Akte, Selbstporträts sowie Darstellungen aus verschiedenen Zyklen. Corinth wurde 1858 in Tapiau (Ostpreußen) geboren und starb 1925 in Zandvoort (Holland). Nach seinem Schlaganfall 1911 verstärkte er seine grafische Arbeit. Bis zu seinem Tod entstanden noch etwa 1000 Grafiken, insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg. Das 1777 erbaute Rokoko-Schlösschen wurde 1997 durch eine Bürgerinitiative vor Abriss bewahrt und restauriert. Es wird seit 2006 als Kunstmuseum genutzt. Drei private Sammlungen sind zu sehen: Klassizistisches Porzellan aus Paris, Gemälde und Aquarelle der Berliner Secession von 1898 bis 1911 und Gemälde aus der Zeit der Romantik von Malern aus Heidelberg und Karlsruhe. Internet:
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