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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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documenta-Chefin: Unbekannte Künstler locken wie Stars PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. April 2009 um 07:09 Uhr

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Künstler, Kunst, Menschen


«Wer glaubt, dass bei Warhol mehr Leute kommen, irrt», sagte die in Italien lebende Amerikanerin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Kassel. «Die Leute kommen ja, weil sie neugierig sind. Sie wollen ja gerade etwas sehen, was sie nicht kennen.» Auch große Beachtung einer Ausstellung in den Medien oder in der Eigenwerbung sei nicht unbedingt eine Garantie für eine große Besucherzahl. «Ein Garant für einen Erfolg ist das wirklich nicht. Ich glaube, dass Mundpropaganda da viel wirksamer ist. Wem glaubt man eher: Der Werbung oder einem Freund?» Ob ein Künstler auf dem Markt erfolgreich ist oder nicht habe keine Relevanz. «Damien Hirst zum Beispiel ist ja im Grunde ein Genie. Er verkauft für Millionen Pfund sein Werk zwei Wochen, bevor die Finanzkrise so richtig ausbricht, und behauptet dann selbst, es sei völlig überteuert. Das war eine Kunstperformance.» In diesem Fall gehe es nicht so sehr um das Objekt, sondern um die Aktion. «Die ganze Aktion war das Kunstwerk. Die Käufer dachten, sie kaufen Kunst, dabei waren sie Teil des Werks.»

Erfolg mache einen Menschen nicht zu einem guten, aber auch nicht zu einem schlechten Künstler: «Es gibt hervorragende Künstler, die aber auf dem Markt überhaupt nicht ankommen. Genauso gibt es unter den Erfolgreichen schlechte und brillante Künstler. Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Die Frage in der Kunst ist Intensität und Intimität.»

Die Zahl der Besucher ihrer eigenen, in gut drei Jahren beginnenden documenta sei ihr nicht egal, aber auch nicht übermäßig wichtig: «Ich bin nicht interessiert an Zahlen, ich bin interessiert an Menschen. Natürlich freue ich mich über Besucher. Wir machen die Kunst und die Ausstellung ja für andere Menschen. Aber was sagt schon Statistik?» Eine Tabelle könne nicht erfassen, ob sich die Leute wirklich mit den Werken auseinandersetzen würden. «Ein Besucher der sich zehn Minuten mit einem Bild beschäftigt ist mir lieber als 100, die achtlos vorübergehen.» An Besucherzahlen sei die Qualität einer Ausstellung nicht zu messen. «Dann wird die Kunst zur Statistik. Und wenn Kunst zur Statistik wird, verliert sie ihr Potenzial, das unstatistisch ist.»



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