| Stiftung Mecklenburg gibt Einblick in Kunstbesitz |
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| Donnerstag, 16. April 2009 um 06:53 Uhr | ||
Bilder, Stiftung, Mecklenburg
Im Mecklenburg-Flügel des Schleswig-Holstein-Hauses öffnet am Donnerstag eine Ausstellung mit 54 Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Grafiken aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Wie Kuratorin Katrin Arrieta am Mittwoch sagte, werden unter anderem Werke von Carl Malchin gezeigt, sowie von Malern wie Franz Bunke und Paul Müller-Kaempff, die in den Künstlerkolonien Schwaan und Ahrenshoop tätig waren. Dort habe die Freilichtmalerei in Mecklenburg Einzug gehalten. Vertreten seien zudem Künstler, die in Mecklenburg geboren wurden, nach 1945 aber nicht mehr hier lebten. So seien Lithografien von Tisa von der Schulenburg ebenso zu sehen, wie Bilder von Erich Wegner, dessen «Werft» auf dem Plakat zur Ausstellung für einen Besuch wirbt. Gezeigt würden auch Nagel-Prägedrucke von Günther Uecker, der laut Arrieta zu den Pionieren der Entwicklung einer neuen Kunstsprache gehört. Der Besitz der Stiftung sei keine Sammlung im musealen Sinne, aber ein respektabler Bestand, betonte die Kuratorin. Die 1973 von Exil-Mecklenburgern in Schleswig-Holstein gegründete Stiftung Mecklenburg besitzt rund 3000 Bilder, wie die Beauftragte des Kultusministeriums für die Stiftungen, Regine Marquardt, sagte. Sie stammten häufig von Mecklenburgern, die das Land verlassen hätten. Die Bilder seien in besonderer Weise Anknüpfungspunkte an die Heimat, sie vermittelten ein Bild von Mecklenburg, sagte der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Enoch Lemcke. Die Schau «Kunst aus dem Bestand der Stiftung Mecklenburg» ist bis zum 14. Juni in Schwerin zu sehen, vom 25. Juni bis 30. August dann im Ausstellungsforum der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow. Der Stiftung Mecklenburg gehört Marquardt zufolge zudem eine Bibliothek mit rund 10 000 Bänden, sowie Trachten, Münzen, Möbel und Fotos. Die Stiftung, die bisher in Ratzeburg ihren Sitz hatte, zieht derzeit nach Mecklenburg-Vorpommern um. Geplant seien neben Schwerin die Standorte Neustrelitz, Stavenhagen und Schloss Bothmer. Neben der Bewahrung des kulturellen Erbes seien neue Projekte geplant, so Ausstellungen zur Geschichte der Stiftung in Schwerin und zur Gutswirtschaft in Mecklenburg im Schloss Bothmer. |
























































