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Donnerstag, 16. April 2009 um 06:56 Uhr |
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Hans Sünderhauf
Das teilte am Mittwoch seine Tochter mit. Zusammen mit Malern und Dichtern wie Kurt Mühlenhaupt, Günter Bruno Fuchs und Günter Grass gehörte Sünderhauf zu den «Berliner Malerpoeten», die in den 70er Jahren auch über die Grenzen der Halbstadt West-Berlin hinaus vor allem als «Kreuzberger Bohème» bekannt wurden. In Sünderhaufs Ölbildern, Aquarellen, Grafiken, Holzschnitten und Radierungen spiegelte sich auch die geteilte Stadt mit Stacheldraht oder Doppelgesichtern wider. Aber auch seine Naturerfahrungen in Friesland prägten das Werk Sünderhaufs. So tauchen in seinen Arbeiten immer wieder Katzen, Vögel oder Fische und Strandszenen (zum Beispiel vom Wannsee) auf, aber auch Engel, nackte Frauenkörper und Totenschädel. Noch bis zum Jahr 2003 arbeitete Sünderhauf in seinem Kreuzberger Glas-Kuppel-Atelier in der Skalitzer Straße, das er bereits mit 17 Jahren gemietet und lange Jahre mit Malerkollegen bewohnt hatte. Am 22. Mai hätte der Künstler seinen 80. Geburtstag gefeiert.
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