| Kunst-Wahlkampf mit Teebeuteln und Tüten |
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| Freitag, 17. April 2009 um 22:00 Uhr | ||
Heid, Künstler
Ob mit Teebeutel um den Hals, mit Papiertüten auf dem Kopf oder einer Maske vor dem Gesicht: mit außergewöhnlichen Mitteln kämpfen 30 Künstler um einen der begehrten 20 Plätze für die Ausstellung «Wahlheimat» (7. Juni bis 28. September) in der Nancyhalle. Das Besondere: Nicht Kuratoren wählen aus, wer seine Werke im «Ausstellungsparlament» präsentieren darf. «Alle Macht geht vom Publikum» aus, erklärt Klaus Heid, Sprecher der Hochschule für Gestaltung (HfG), die zusammen mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) diesen Kunstwahlkampf ins Leben gerufen hat. Ziel des Projektes sei es, «den demokratischen Wahlprozess auf die Kulturgestaltung auszuweiten», sagt Heid. Bis zum 3. Mai kann weltweit jeder Kunstfreund per Handy-Nachricht oder Email für seinen Favoriten stimmen. Auf einer gemeinsamen Plattform im Internet präsentieren sich die Künstler in den kommenden zweieinhalb Wochen. Zudem werden die Bewerber auch an den nächsten zwei Samstagen mit Infoständen in der Karlsruher Innenstadt auf Stimmenfang gehen. Darunter wird dann auch Renate Schweizer sein. Die Künstlerin hat in Karlsruhe und Cambridge studiert und geht mit einer aus unzähligen Teebeuteln bestehenden Decke ins Rennen. «Diese Beutel haben mir Menschen aus verschiedenen Ländern geschickt - und so unterschiedlich und individuell wie die Tee trinkenden Menschen sind auch die Einzelteile der Decke», erklärt die Künstlerin. Ob sie damit Erfolg hat? Am 4. Mai werden die Wahlergebnisse bekanntgegeben. (Internet: www.superwahlheimat.de) |
























































