| Fürther Galerie zeigt Arabische Kunst |
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| Freitag, 17. April 2009 um 22:09 Uhr | ||
Miksch, Kunst
In weiten Teilen sei arabische Kunst gleichbedeutend mit Buchillustration und Kalligraphie und habe über Jahrhunderte stagniert, erklärte Museumsleiter Hans- Peter Miksch in einer Mitteilung am Freitag. Doch mittlerweile hätten Kalligraphen den Einfluss westlicher Kunst aufgenommen, manche hätten auch im Westen an Kunstschulen studiert. Umgekehrt wachse im Westen das Interesse an dem Kulturraum. «Auf Kunstmessen in Deutschland sah man in den vergangenen Jahren erstmals in größerem Umfang arabische Kunst», erklärte Miksch. Die Fürther Galerie zeigt Werke von Mouneer Al Shaarani aus Syrien, der zu den «Erneuerern der Kalligraphie» zählt und deren Inhalte reformierte, indem er kaum noch Texte aus dem Koran verwendet, sondern Gedichte und Sinnsprüche. Zu sehen sind ferner Arbeiten des 1932 in Ägypten geborenen Volksmalers Salah Hassouna, des Kalligraphen Tagelsir Hassan (geboren 1954 im Sudan), der in London studierte, und des 1996 gestorbenen Künstlers Khamis Shehata aus Alexandria. Dieser baute die Sammlung für Kuwaits erstes Volkskundemuseum mit auf, kümmerte sich um die Bewahrung traditioneller ägyptischer Motive und wirkte auch als Kunsterzieher. Die vier Künstler repräsentierten damit eine große Bandbreite arabischer Kunst, erklärte Miksch. |
























































