| Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis 2009 an Robert Wilson vergeben |
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| Montag, 20. April 2009 um 08:12 Uhr | ||
Heckroth, Wilson
«Theater und Robert Wilson gehören zusammen», sagte Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Sonntag. Schauspieler, Sänger und Regisseure des Theaters würden oft, Bühnenbildner dagegen nur selten geehrt, sagte die Ministerin. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vom Hessischen Kunstministerium zusammen mit der Stadt Gießen und der Hein-Heckroth-Gesellschaft vergeben. «Wilson ist einer der einflussreichsten Theatermacher», sagte der Komponist und Regisseur Prof. Heiner Goebbels. Er vereine viele Disziplinen zu einem einheitlichen Ganzen. «Robert Wilson ist nicht nur Bühnenbildner, sondern auch Theatermacher, Choreograph, Maler und Zeichner», sagte Goebbels. Den mit 2500 Euro ausgestatteten Nachwuchs-Förderpreis stiftete die Stadt Gießen. Ihn erhielt die Berliner Bühnen- und Kostümbildnerin Yashi Tabassomi. Sie kennt Wilson bereits seit 1999. «Er hat mich gelehrt zu sehen, zu hören und Fragen zu stellen im Theater», sagte sie. Die an den 1901 in Gießen geborenen Maler und Bühnenbildner Hein Heckroth erinnernden Preise wurden zum vierten Mal verliehen. Der jeweils letzte Hauptpreisträger schlägt den neuen vor. Dieser empfiehlt den Nachwuchspreisträger. Heckroth hatte 1949 für seine Ausstattung des Ballettfilms «Die roten Schuhe» einen Oscar erhalten. |
























































