| Museumsrundgang 21.04.2009 |
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| Dienstag, 21. April 2009 um 20:42 Uhr | ||
Hiroshiges farbenfrohe Meisterwerke in RomRom (dpa) - Sie sollen zahlreiche europäische Künstler des 19. Jahrhunderts beeinflusst haben, allen voran Vincent van Gogh: Die Farbholzschnitte von Utagawa Hiroshige (1797-1858), eines der bedeutendsten Künstler Japans, sind derzeit in einer großen Schau in Rom zu bewundern. Unter den mehr als 200 Exponaten befindet sich auch Hiroshiges Meisterwerk «53 Stationen der Ostmeerstraße». Die Ausstellung des japanischen Meisters teilt sich in mehrere Bereiche, in denen die Welt der Natur, wichtige Orte Japans, die Straße nach Kyoto und Motive aus dem Herzen Tokyos gezeigt werden. Eine weitere Abteilung klärt den Einfluss von Hiroshiges Werken auf die frühe japanische Fotografie. «Hiroshige, il maestro della natura» ist noch bis zum 7. Juni im «Museo Fondazione Roma» zu sehen. Internet: www.hiroshige.it
Picasso-Werke über Bürgerkrieg und Franco-DiktaturLa Coruña (dpa) - Pablo Picasso hatte sein berühmtes Anti-Kriegs- Gemälde «Guernica» 1937 im Auftrag von Spaniens republikanischer Regierung für die Weltausstellung in Paris gemalt. Der Künstler schuf damals aber auch noch andere Werke für den spanischen Pavillon. Einige davon sind nun in einer Ausstellung im Casares-Quiroga-Museum in La Coruña im Nordwesten Spaniens zu sehen. Dazu gehören Radierungen und Zeichnungen über den spanischen Bürgerkrieg (1936- 1939), den der spätere Diktator Francisco Franco mit einer Militärerhebung ausgelöst hatte. Die Ausstellung trägt den Titel «Francos Träume und Lügen». Sie ist bis zum 3. Mai in dem - zum Museum umgebauten - Wohnhaus des früheren Ministerpräsidenten Santiago Casares Quiroga zu sehen, der nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs seinen Rücktritt erklärte.
Redon und Bernard im Van-Gogh-MuseumAmsterdam (dpa) - Das Amsterdamer Van-Gogh-Museum zeigt bis zum 20. September in einer Sonderschau Werke der französischen Maler Odilon Redon (1840-1916) und Émile Bernard (1868-1941). Die Gemälde und Zeichnungen gehörten zu den Glanzstücken der rund 250 Werke umfassenden Sammlung moderner französischer Kunst, die der Amsterdamer Bankier und Versicherer Andries Bonger (1861-1936) zusammengetragen hatte. Die Schau soll die Atmosphäre in Bongers Empfangsräumen schaffen, in denen Besucher einst Kunstwerke bewundern konnten. Ein Großteil der Sammlung Bongers wurde 1996 vom niederländischen Staat erworben. Die Schau wird ergänzt durch Werke bedeutender Zeitgenossen von Redon und Bernard, darunter Paul Cézanne und Vincent van Gogh. Bonger hatte Bernard 1890 bei der Beerdigung Van Goghs kennengelernt. Internet: www.vangoghmuseum.nl
Französische Skulpturen im Met-MuseumNew York (dpa) - Die Tradition der Bronzeskulpturen reicht in Frankreich bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts zurück. Anfangs stark von der italienischen Renaissance beeinflusst, entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg ein ganz besonderer Stil. Viele der schönsten Exemplare landeten in Versailles oder wurden von Liebhabern gesammelt. Das Metropolitan Museum of Art in New York widmet sich erstmals in einer Sonderausstellung mit dem Titel «Cast in Bronze: French Sculpture from Renaissance to Revolution» (In Bronze gegossen: französische Skulpturen von der Renaissance bis zur Revolution) dem Thema. Zu sehen sind 120 Werke von Meistern wie Germain Pilon, Barthélemy Prieur, Michel Anguier, François Girardon, Antoine Coysevox, Jean-Baptiste Pigalle und Jean-Antoine Houdon. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Mai zu sehen. Internet: www.metmuseum.org |
























































