| Museen in Dresden und Moskau kooperieren weiter |
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| Dienstag, 21. April 2009 um 20:46 Uhr | ||
Dresden, Moskau, Kunst
Anlässlich des Besuches von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in der russischen Hauptstadt ist für drei Monate «Die Heilige Familie» von Andrea Mantegna aus der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden im Staatlichen A.S. Puschkin Museum für Bildende Künste Moskau zu sehen, teilten die Kunstsammlungen am Dienstag in Dresden mit. Im Gegenzug werde im Herbst mit «Madonna Stroganoff» von Angelo Bronzino ein Hauptwerk des Manierismus aus Moskau für drei Monate in Dresden gezeigt. Dieser Austausch zeige, wie vertrauensvoll die Zusammenarbeit sei, sagte Tillich laut Mitteilung in Moskau. Damit bauten zwei bedeutende Gemälde weitere Kultur-Brücken zwischen Sachsen und Russland. «Sie tragen ihren exzellenten Ruf in die Welt hinaus und machen auf diese Weise auch Werbung für Sachsen und seine Kunst- und Kulturschätze.» Die Idee eines regelmäßigen Gemälde-Austauschs entstand 2005, als die Museen die gemeinsame Herausgabe der Korrespondenz zwischen dem Direktor der Dresdner Skulpturensammlung, Georg Treu, und dem russischen Altphilologen und Kunsthistoriker Iwan Zwetajew im 19. Jahrhundert beschlossen. Das Dresdner Albertinum war Vorbild für die Gründung des berühmten Moskauer Puschkin Museums für bildende Künste. Begeistert von einem Besuch der dortigen Skulpturensammlung 1893 wollte Zwetajew auch «in Moskau ein kleines Albertinum erbauen» und bat den Dresdner Museumschef um Unterstützung. Internet: www.skd-dresden.de ; http://www.museum.ru/gmii/defengl.htm |
























































