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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Ausstellung zeigt Krieg im Fadenkreuz der Kunst PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. April 2009 um 20:52 Uhr

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Tritt man hinter die Waffe und bedient den Abzug, sieht man sich plötzlich selbst im Fadenkreuz des Gewehrs. Die Installation «America's Finest» der Künstlerin Lynn Hershman ist nur eines von rund 250 Exponaten der Ausstellung «Bilderschlachten», die der Frage nachgeht, wie die Perspektiven und Ausgangspositionen der Betrachter die Wahrnehmung von Kriegen beeinflussen.

Gleich mehrere Osnabrücker Kulturinstitutionen beteiligen sich an dem Kunstprojekt «Bilderschlachten - 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg». Neben der Dominikanerkirche und dem European Media Art Festival, einem der mittlerweile führenden Festivals für Medienkunst und der sie begleitenden Ausstellung, sind auch das Museum Industriekultur und das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum beteiligt. Anlass und Ausgangspunkt ist der 2000. Jahrestag der Varusschlacht zwischen Römern und Germanen, der in diesem Sommer von mehreren Museen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit groß angelegten Archäologieausstellungen gewürdigt wird.

Das Museum Industriekultur konzentriert sich auf die Entwicklung von der Antike bis zum Ersten Weltkrieg. Schlachtengemälde, frühe Zeitungen und Feldpostbriefe zeigen, dass die Menschen, die nicht unmittelbar an den gewaltsamen Auseinandersetzungen beteiligt sind, keine Chance auf realistische Bilder oder gar objektive Informationen haben. Sie sehen die Ereignisse durch die Augen anderer, und neue Errungenschaften wie Funk, Fotografie, Fernsehen oder Internet bieten zwar den Anschein größerer Authentizität, aber auch die Möglichkeit noch effektiverer Manipulationen.

In der Dominikanerkirche, die den Bogen vom Ersten Weltkrieg bis ins 21. Jahrhundert schlägt und dabei einen Schwerpunkt auf Kriegspropaganda und gezielte Desinformation legt, hat das mit Abstand größte Ausstellungsobjekt Platz gefunden. Der «Phantom Truck» von Iñigo Manglano-Ovalle, der zum bislang ersten und einzigen Mal auf der Documenta 12 (2007) zu sehen war, soll als ironischer Kommentar verstanden werden. Das monumentale, aber völlig funktionslose Objekt spielt auf eine legendäre Rede des früheren US- Außenministers Colin Powell an, in der er «zuverlässige Geheimdienstinformationen» über irakische Massenvernichtungswaffen versprach.

Wie unterschiedlich «Nachrichten aus dem Krieg» heute aussehen können, erleben die Besucher am Ausgang der Dominikanerkirche. Auf der einen Seite sind handgefertigte Teppiche aus Afghanistan zu sehen. Sie zeigen nicht nur traditionelle Motive, sondern auch Hubschrauber und Panzer als permanente Begleiterscheinungen der täglichen Gewalt. Auf der anderen Seite flimmern Kriegsszenen aus diversen Internetplattformen. «Mittlerweile kann sich ja jeder sein eigenes Kriegsbild zusammenbasteln», sagt Ausstellungsleiter Hermann Nöring und verweist damit auf den Fortschritt technischer Möglichkeiten und eine Jahrtausende alte menschliche Gewohnheit.

Das letzte Exponat schließt denn auch wieder den Kreis zur Antike. Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, das vor allem künstlerischen Betrachtungen Raum gibt, fungiert ein Faustkeil als erste und letzte Nachricht aus dem Krieg. Er soll nach dem Willen der Ausstellungsmacher daran erinnern, «dass nur ein schmaler Grat zwischen Werkzeug und Waffe, zwischen Zivilisation und ihrer Perversion besteht - stets abhängig von den Interessen der Akteure». Internet: www.bilderwelten.de



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