| Museum für Kunst aus den neuen Ländern angeregt |
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| Dienstag, 21. April 2009 um 20:53 Uhr | ||
«Wir brauchen einen Ort für junge Kunst», sagte er am Dienstag bei seiner Vorstellung in der Staatskanzlei in Erfurt. Außerdem wolle er versuchen, die Klassik «wieder nach außen zu bringen». Er wird seine Stelle am 1. Juli antreten. Der 52 Jahre alte Kunsthistoriker leitet bislang das Kupferstich- Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Zudem ist er Stellvertretender Generaldirektor der Sammlungen. Für seinen Wechsel nach Weimar wurde extra die Stelle des Generaldirektors geschaffen und die Bezahlung erhöht. Sein Vorgänger Ernst-Gerhard Güse ist einfacher Direktor. Er geht aus Altersgründen in den Ruhestand. Als Hauptaufgabe nannte Holler die Neugestaltung der Dauerausstellung im Goethe-Nationalmuseum sowie den Aufbau eines neuen Bauhaus-Museums. Er freue sich auf die neuen Herausforderungen, da sich «in Weimar alle Kräfte der deutschen Kultur bündeln». Er setze auf die Vernetzung mit anderen Abteilungen der Klassik Stiftung etwa der Anna Amalia Bibliothek oder den Landschaftsgärten. «Es gibt viele Wege, auf denen man kreativ arbeiten kann.» Er werde sich nach seinem Amtsantritt zuerst ein Bild machen und im Herbst dann ein Konzept vorlegen, kündigte Holler an. Der Kunsthistoriker will auch eine enge Verbindung mit Dresden knüpfen. Dort werde er weiterhin seinen Lehrauftrag für Kunstgeschichte erfüllen. «Ich wollte einen starken Museumsdirektor», sagte der Präsident der Klassik Stiftung, Hellmut Seemann. Bei der Umsetzung des neuen Strukturkonzepts komme Holler eine wichtige Aufgabe zu. «Wir haben große Erwartungen an ihn.» |
























































