| Pokale aus Nachlass von Yves Saint Laurent präsentiert |
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| Samstag, 25. April 2009 um 16:37 Uhr | ||
Celle
Das Land Niedersachsen hatte die Silberpokale mit Unterstützung einiger Stiftungen, des Bundes, der Stadt Celle und einer Kunstförderin für 2,1 Millionen Euro ersteigert. «Die Pokale gehören zu den wichtigsten Objekten der barocken Residenzkultur im Land Niedersachsen», sagte der Niedersächsische Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) in Celle.
Die drei vergoldeten Silberpokale des 17. Jahrhunderts stammen aus dem einstigen Besitz des Herzogs Georg Wilhelm von Lüneburg-Celle. Sie werden bis 2012 in den Staatsgemächern des Celler Schlosses ausgestellt. Bei der großen Welfenausstellung im Jahr 2014 werden sie zu den Exponaten in Herrenhausen zählen.
Die drei Kelche sind die kostbarsten Stücke von den insgesamt 14 auf der Auktion angebotenen Pokalen vom Celler Hof. Sie sollten ursprünglich die Stellung des Fürsten und seine Herrschaft symbolisieren und wurden deshalb auf einem Buffet in den fürstlichen Repräsentationsgemächern zur Schau gestellt.
Der größte Kunstgegenstand ist 113 Zentimeter hoch und ist ein Huldigungspokal der Stadt Lüneburg. Die Salzstadt schenkte 1651 diesen Riesenpokal dem Herzog Christian Ludwig, dem Vorgänger Georg Wilhelms. Bei dem zweiten Objekt handelt es sich um einen Tischbrunnen aus der Zeit zwischen 1628 und 1643. Der dritte Kelch ist ein vierfacher Traubenpokal aus dem Jahr 1649. Die drei Pokale wurden bis 1705 im Celler Schloss aufbewahrt. Später kamen sie nach Hannover und gelangten vermutlich nach Ende des Ersten Weltkriegs ins Ausland. Zuletzt waren sie im Besitz des Modedesigners Yves Saint Laurent.
«Wir sind glücklich diese Pokale wieder in den Mauern des Celler Schlosses zu haben», sagte der Direktor des Bomann-Museums Celle, Jochen Meiners. Kunstschätze ähnlicher Größe gebe es europaweit nur noch im Kreml in Moskau. |
























































