| Der historische Potsdamer Platz in Berlin als Brennpunkt der Moderne |
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| Samstag, 25. April 2009 um 16:43 Uhr | ||
Künstler, Moderne
Zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik war Berlin das Mekka für Intellektuelle und Künstler. Jetzt will die wiedervereinigte Hauptstadt von expressionistischer Erregung nichts mehr wissen. Es braucht heute ziemlich viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass der Potsdamer Platz einst der Ort war, der Künstler in seinen Bann schlug. Zu steril wirken die Bauten der neunziger Jahre. Der Platz teilt die Viertel der ehemals geteilten Stadt mehr, als sie zu verbinden, und nur ein paar Straßennamen erinnern an die Legende gewordene Vergangenheit. Dabei stehen in unmittelbarer Nachbarschaft Nachkriegsbauten, die den Geist der Berliner Moderne aufgegriffen haben: Hans Scharouns Philharmonie und die Neue Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe. Ein Kompaktkurs beschreibt per Zeitleiste die wichtigsten Entwicklungen der Zeit, bildet Künstler und Kunstwerke ab und gibt Literaturtipps für Bücher zur Moderne. In jeder der neun Folgen gibt es eine Reportage, die an einen Brennpunkt der Zeit führt und erkundet, was von der damaligen Moderne eigentlich geblieben ist. In den dazugehörigen Kompaktkursen werden dann Jahrzehnt für Jahrzehnt alle wichtigen Hintergründe, Entwicklungen, Ideen und Daten der bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts reichenden Kunst erklärt. |
























































