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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Mit Elan und Visionen «Lust wecken» auf Kunst PDF Drucken E-Mail
Samstag, 25. April 2009 um 17:05 Uhr

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Lorenz

 

Doch neben den anderen Bildern an der Wand war «definitiv kein Platz mehr». Nun hängt der als Oktagon gerahmte «Frauenkopf» von Franz von Stuck (1863-1928) über dem Türrahmen - und entwickelt dort eine ganz besondere Wirkung. Darauf kommt es der zierlichen Kunsthistorikerin an. Bevor die Sanierung ihres Hauses 2010 beginnt, will die neue Direktorin «noch mal richtig Lust machen auf Kunst». Dafür hat die 46-Jährige die Sammlung neu geordnet unter dem Motto «Zurück in die Zukunft». Das Ergebnis ist vom 28. April an in der Ausstellung «Schau-Stücke» im Jugendstilgebäude Billing-Bau zu sehen.

«Vor der Schließung des Gebäudes für die Generalsanierung möchte ich die Qualität und Dichte der Sammlung zeigen», sagt Lorenz und führt voller Elan durch ihre erste Schau in Mannheim. Ihre Arme unterstreichen, was sie sagt. Die Augen blitzen hinter der Brille unter dem blonden Kurzhaarschopf. Seit Mitte Februar hat sie den Bestand genau unter die Lupe genommen, Exponate aus dem Magazin herausgeholt - und teilweise wieder zurückgetragen, bis ihre erste Ausstellung am neuen Arbeitsplatz konzipiert war.

Im strengen Raumschema des Museums-Kernbaus von 1907 werden nun bis zum Umbau in zwölf thematischen Räumen die Schätze des Mannheimer Museums, darunter Edouard Manets Riesenformat «Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko», gezeigt - chronologisch statt thematisch wie bei ihrem Vorgänger Rolf Lauter. Dieser war im September 2007 vom Gemeinderat abgesetzt worden und ist nun im Kulturamt tätig. Weil er seinen neuen Arbeitsplatz zunächst nicht aufsuchte, prüft die Stadt disziplinarrechtliche Schritte.

«Für mich hat Kunstgeschichte etwas mit Sinnlichkeit zu tun», sagt Lorenz. Rund ein Drittel mehr Exponate - so schätzt sie - werden nun gezeigt. Und doch wirken die Räume lichter als zuvor. Die neu geordnete Sammlung zeige, was die Kunsthalle zu bieten hat, meint ihre Direktorin. «Sie zeigt aber auch die Grenzen dieses Gebäudes.»

Diese hofft sie mit der lange umkämpften Generalsanierung aufheben zu können. Die Kosten dafür wurden vom Museum vor längerer Zeit auf mindestens rund 8,4 Millionen Euro geschätzt. Ein Zuschuss von 3,8 Millionen Euro kommt laut Lorenz vom Land Baden-Württemberg. Aktuelle Kostenangaben sollen im Mai auf dem Tisch liegen. Laut Kulturdezernent Michael Grötsch (CDU) beraten dann die Ausschüsse für Kultur sowie Umwelt und Technik gemeinsam über das weitere Vorgehen. Schritt für Schritt werde danach das weitere Konzept für die Kunsthalle beraten, so Grötsch.

Lorenz - bereits aus ihre Zeit als Leiterin der Ostdeutschen Galerie in Regensburg als Powerfrau bekannt - macht sich unterdessen für ein ganz neues Museum stark. Dafür soll der jüngere Teil des Hauses abgerissen werden. «Das ist eine Vision», räumt sie ein. «Diese sollte man aber diskutieren - wir haben Grund dazu», meint sie auch mit Blick auf Mannheims Bewerbung als EU-Kulturhauptstadt 2020.

Grötsch erteilt derartigen Träumen keine Absage. «Es ist gut, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren», meint der CDU- Politiker. Angesichts der Finanzkrise ist er jedoch froh, dass diese Entscheidung jetzt noch nicht getroffen werden muss. «Wir dürfen die Öffentlichkeit auch nicht erschrecken.»

Internet: www.kunsthalle-mannheim.de



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