| Damien Hirst: Künstler sind unterbezahlt |
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| Samstag, 25. April 2009 um 17:07 Uhr | ||
Hirst
«Wieso wird für zeitgenössische Kunst weniger bezahlt als für Bilder, die vor 50, 100 oder 200 Jahren entstanden sind?», sagte der oft als «Enfant terrible der Gegenwartskunst» bezeichnete Hirst in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Kiew. «Zumal der Materialwert moderner Kunstwerke oft um ein Vieles höher ist als der alter Leinwände.» Hirsts Kunstwerk «For the Love of God», ein mit 8 601 Diamanten besetzter Platinabguss eines Totenschädels, wurde 2007 in London für 75 Millionen Euro verkauft. Es gilt damit als teuerste Arbeit zeitgenössischer Kunst. Hirst Das Pinchuk Art Center in der ukrainischen Hauptstadt Kiew präsentiert vom 25. April bis 20. September die Hirst-Retrospektive «Requiem». Neben «Klassikern» des Briten, wie den in Formaldehyd eingelegten Tigerhaien, werden 40 bisher unveröffentlichte Bilder aus den Jahren 2006 und 2008 gezeigt. Sie fallen durch ihre dunkelblauen Hintergründe auf. «Die Veränderung meiner Arbeit ist Ausdruck meines geänderten Lebensstils. Ich habe drei Kinder, meide Partys, trinke nicht mehr und rauche nicht mehr. Ich habe gemerkt, dass mir nicht mehr unbegrenzt viel Zeit bleibt», sagte Hirst der dpa. Für November ist in London eine Ausstellung aller Hirst-Bilder geplant. |
























































