| Museumsrundgang - 29.04.2009 |
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| Dienstag, 28. April 2009 um 07:46 Uhr | ||
MoMA erforscht den Wilden WestenNew York (dpa) - Seit über 150 Jahren prägt die Fotografie das Bild des «Wilden Westens» der USA. Die Entwicklung des jungen Mediums fiel zeitlich zusammen mit der Besiedlung des noch unerforschten Landes durch die Einwanderer. Und so wurde die kollektive Vorstellung vom Westen über die Jahrzehnte hinweg durch verschiedene Stile, Motive und Genres immer wieder neu geformt. Das Museum of Modern Art (MoMA) präsentiert mit «Into the Sunset: Photography's Image of the American West» (In den Sonnenuntergang: Das fotografische Image von Amerikas Westen) einen Überblick. Zu sehen sind 120 Fotos von 70 bekannten Fotografen, darunter Robert Adams, John Baldessari, Dorothea Lange, Cindy Sherman und Edward Weston. Die Ausstellung ist bis zum 8. Juni geöffnet. (Internet: http://www.moma.org/) Mauerteile in DelftDelft (dpa) - Knapp 20 Jahre nach Fall der Berliner Mauer erinnert auch das Armee-Museum in der niederländischen Kunststadt Delft an das historische Ereignis. Mit einem Originalstück der Mauer macht das Museum auf eine Ausstellung mit Werken des Fotokünstlers Martin Roemers zum Thema «Landschaften des Kalten Krieges» aufmerksam (24. April bis 25. Oktober). Neben Mauerdekorationen und Wachtürmen der DDR-Grenztruppen fotografierte Roemers über viele Jahre hinweg unter anderem verfallene Bunker, Kasernen und Waffen. Auf derartige Zeugen des längst vergangenen Kalten Krieges stieß er nicht nur in Deutschland, sondern auch auch Russland, der Ukraine, Lettland und sogar in England. (Internet: www.legermuseum.nl) Thomas Ruffs abstrakteste Arbeiten im «Castello di Rivoli»Turin (dpa) - 85 Werke des international bedeutenden Düsseldorfer Fotokünstlers Thomas Ruff zeigt jetzt eine gleichnamige Ausstellung im «Museo d'Arte Contemporanea Castello di Rivoli» in Rivoli bei Turin. Im Mittelpunkt der Schau steht die Beziehung zwischen der Erschaffung visueller Werke, den verschiedenen Formen von Bild- Manipulation und der Entstehung von Subjektivität im digitalen Zeitalter im Mittelpunkt. Die Ausstellung konzentriert sich dabei auf Ruffs neueste Arbeiten, die als die abstraktesten und mysteriöstesten des Künstlers gelten. Einige davon werden in der Schau erstmals gezeigt. Kuratorin der Ausstellung ist die Amerikanerin Carolyn Christov-Bakargiev, die vor kurzem zur Leiterin der Documenta 13 im Jahr 2012 gewählt wurde. Die Fotoschau «Thomas Ruff» ist noch bis zum 21. Juni in Rivoli zu bewundern. (Internet: www.castellodirivoli.org) Petit Palais zeigt großen Visionär: 150 Werke von William BlakeParis (dpa) - William Blake (1757-1827) gehört zu den großen Visionären seiner Zeit. Unter dem Titel «William Blake. Das visionäre Genie der englischen Romanik» zeigt das Pariser Petit Palais erstmals eine der umfassendsten Retrospektiven, die Frankreich diesem Künstler widmet. Rund 150 Zeichnungen, Aquarelle, Miniaturmalereien und Bücher sind bis zum 28. Juni zu sehen. Blakes Bildsprache und Symbolik war höchst individuell. Er hatte Visionen von Tierseelen und seltsamen Männergestalten und gab Gedichtbücher heraus, die er selber schrieb und illustrierte. (Internet: www.paris.org/Musees/PPalais/) |
























































