| Saisoneröffnung im Kunstgewerbemuseum am 1. Mai |
|
|
|
| Mittwoch, 29. April 2009 um 07:05 Uhr | ||
Zum Auftakt an diesem Freitag wird eine Kabinettausstellung mit Arbeiten des Bremer Lackwerkkünstlers Manfred Schmid eröffnet, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Dienstag mit. «Jedes seiner Stücke ist ein Unikat», sagte Museumsdirektor André van der Goes. In neuer Gestaltung präsentiert sich die Abteilung des 20. Jahrhunderts der Dauerausstellung mit Ikonen des modernen Designs wie Fornasetti, Saarinen oder Wagenfeld. Von Juni bis Oktober widmet sich eine Exposition auf bisher einmalige Weise dem Stillleben. Bis zum 5. Juli sind im Bergpalais etwa 15 einmalige Lackstücke von Schmid arrangiert. Er sei einer der wenigen Europäer, der die Kunst des japanischen Lackhandwerks urushi von Grund auf gelernt und virtuoses Können erreicht habe, so van der Goes. «Er repräsentiert den Kern der japanischen Kunst: weniger ist mehr.» Die Schau «Still- Life» bringt vom 21. Juni an Stillleben der Schweizer Videokünstlerin Gabriela Gerosa in einen Dialog mit Pretiosen, Skulpturen und Gemälden aus dem Bestand der Kunstsammlungen. Das 1876 entstandene Kunstgewerbemuseum hat seit 1962 sein Domizil im früheren Lustschloss August des Starken (1670-1733) in Pillnitz. Da das als Sommersitz erbaute Schloss nicht beheizbar ist, muss es jeweils von November bis April geschlossen bleiben. Das ehemalige Rittergut hatte Kurfürst August II. 1706 seiner Mätresse Gräfin Cosel geschenkt und nach deren Verbannung 1718 zurückgenommen. Im Zweiten Weltkrieg diente es als Auslagerungsort für Dresdner Kunstschätze. Im Sommer ziehen Schloss und weitläufige Gartenanlage jährlich mehr als eine Million Besucher an. Internet: www.skd-dresden.de |
























































