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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Die Bundesrepublik als Kunstreise in 60 Werken PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 29. April 2009 um 07:10 Uhr

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Im Martin-Gropius- Bau werden bis zum 14. Juni 60 herausragende Arbeiten aus Malerei, Skulptur, Fotografie und Installationskunst präsentiert, die seit 1949 entstanden. Ob Georg Baselitz, Joseph Beuys, Ruprecht Geiger, Rebecca Horn oder Gerhard Richter - nach dem Zweiten Weltkrieg habe die Bundesrepublik die «beispiellose Kulturblüte einer freien Gesellschaft» erlebt, sagte Mitkurator und Kunstkritiker Peter Iden am Dienstag. Eröffnet wird die Schau an diesem Donnerstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Entstanden sei die Idee, für jedes Jahr ein Schlüsselwerk von einem in der Bundesrepublik lebenden Künstler zu zeigen, aus einer Gruppe von Kunsthistorikern und Ausstellungsmachern, darunter Götz Adriani und Bazon Brock. Daraus habe sich ein Kuratorium gebildet, das für Konzeption und Auswahl verantwortlich gewesen sei. Präsentiert werden künstlerische Positionen, «die auf der sicheren Grundlage des Grundgesetzes, nämlich der staatlich garantierten künstlerischen Freiheit» geschaffen wurden.

Die Auswahl sei ein «Korsett» für die Werkauswahl gewesen, die Schau habe daher nicht Anspruch auf Vollständigkeit, betonte Iden. Ergänzt wird jedes Werk mit weiteren Bildern der Künstler. Seit Ende März stellt die «Bild»-Zeitung jeden Tag ein Werk aus der Kunstschau mit einem erklärenden Text vor.

Von Werner Heldts «Stillleben mit Häuserblick oder Berlin am Meer» von 1949 bis zu Tobias Rehbergers Lichtinstallation «Anderer» aus diesem Jahr - die Ausstellung bietet ein Panorama bundesrepublikanischer Kunst als «Erinnerungsarbeit». Gezeigt wird unter anderem Joseph Beuys' mit Filz überzogener Konzertflügel, eine von Markus Lüppertz zusammengestellte Affensammlung für seinen Freund Jörg Immendorff und Martin Kippenbergers lebensgroße Holzgondel «Sozialkistentransporter».

Die Ausstellungsmacher wiesen bereits zuvor laut gewordene Vorwürfe zurück, die Schau schließe Kunst aus der DDR aus. Die Auswahl sei im Geiste des Grundgesetzartikels 5, Absatz 3 getroffen worden: «Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei», wie Kuratoriumssprecher Walter Smerling betonte. Die DDR habe freie Kunst unterdrückt. «Es geht hier nicht um Staatskunst», ergänzte Iden. Allerdings seien etwa mit A.R.Penck, Gerhard Richter oder Günther Uecker Künstler vertreten, die aus der DDR kamen und in der Bundesrepublik frei arbeiten konnten.

Neben den Kunstwerken wird auch der zeitgeschichtliche Hintergrund ihrer Entstehung präsentiert. Auf 60 Monitoren werden in Filmausschnitten die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse jeweils eines Jahres nacherzählt. Die Filme wurden vom Journalisten Heribert Schwan aus Archiv-Material des Westdeutschen Rundfunks zusammengestellt. Auf sechs «interaktiven Tischen» werden außerdem für jeweils eine Dekade Kunstströmungen und Ereignisse der Zeit miteinander verbunden.



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