| Däne gibt Kunst nach Lateinamerika zurück |
|
|
|
| Donnerstag, 30. April 2009 um 07:07 Uhr | ||
Wie die Kopenhagener Zeitung «Politiken» am Mittwoch berichtete, erhält der Skandinavier von den fünf beteiligten Regierungen Kompensationszahlungen. Sie liegen aber deutlich unter dem Marktwert seiner Sammlung von zehn Millionen Kronen (1,2 Mio Euro). Der Mann hatte die Gegenstände während seiner Zeit in Peru 1975 bis 1984 sowie auch später in süd- und mittelamerikanischen Auktionshäusern gekauft. Nachdem er die 644 Kunstgegenstände ausgeführt und in seiner dänischen Heimat ausgestellt hatte, verklagten ihn die Regierungen von Mexiko, Peru, Kolumbien, Costa Rica und Ecuador wegen illegaler Ausfuhr ihrer nationalen Kunstschätze. Dänische Justizsprecher erklärten, der Sammler könne im eigenen Land rechtlich nicht belangt werden, weil es keinen Verdacht auf Hehlerei gegeben habe und die Einfuhr ausländischer Kunstschätze in Dänemark generell nicht verboten sei. |
























































