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Dienstag, 04. August 2009 um 05:17 Uhr |
David Goldblatts Südafrika-Fotos in New York
New York (dpa) - 50 Jahre lang fotografierte der Südafrikaner David Goldblatt (Jahrgang 1930) die Vielschichtigkeit und Widersprüche seines Geburtslandes. Seine Bilder erzählen von den gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten während der Apartheid und dem anhaltenden Einfluss der Rassentrennung trotz veränderter politischer Vorzeichen. Die Retrospektive im New Yorker New Museum unter dem Titel «Intersections Intersected: The Photography of David Goldblatt» (etwa «Schnittlinien durchkreuzt: Die Fotografie von David Goldblatt») zeigt den Alltag in Südafrika - von der Kultur der Nationalisten, die Behaglichkeit weißer Vorstadtbewohner bis zur Architektur des Landes, die jahrzehntealte Ungerechtigkeit widerspiegelt. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Oktober zu sehen.
Schätze aus dem Heiligen Land in Budapest
Budapest (dpa) - Das Zusammenspiel der Religionen im Heiligen Land dokumentiert das Budapester Museum der Schönen Künste Szepmüvészeti Muzeum) bis zum 6. September mit Relikten aus neun Jahrtausenden und Kunstwerken. Highlight der Auswahl aus den Beständen des Jerusalemer Israel-Museums ist eine 2000 Jahre alte Pergament-Rolle mit Texten aus dem Alten Testament, die beduinische Hirten 1947 am Toten Meer ausgegraben haben. Zeugen der alten Kultur sind ferner Kalkstein-Masken aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. und bemalte Terrakotta-Särge aus dem 13. Jh. n. Chr. Das Heilige Land in der bildenden Kunst reflektieren etwa Rembrandts «Petrus in der Jerusalemer Kerkerzelle» bis hin zur Jesus-Darstellung «Ecce homo» des zeitgenössischen Künstlers Mark Wallinger.
Rembrandt komplett in Amsterdam
Amsterdam (dpa) - Zum ersten Mal ist das gesamte künstlerische Schaffen des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn (1606-1669) in einer Ausstellung zu bewundern. Allerdings ist keines der 731 Meisterwerke in der Amsterdamer Schau «The Complete Rembrandt, Life-Size» echt. Meisterhaft waren hier Digitaltechniker am Werk. Sie schufen exakte Reproduktionen von 317 Gemälden, 285 Kupferstichen und allen dazugehörigen Skizzen des weltberühmten Künstlers. Dabei wurden beschädigte Werke digital wieder hergestellt. Den Kuratoren ging es darum, das Gesamtwerk Rembrandts für jedermann zugänglich zu machen, was mit den weltweit verstreuten Originalen einfach nicht möglich wäre. Der «komplette Rembrandt» ist in der Beurs van Berlage, wo einst die Amsterdamer Börse stand, noch bis bis zum 7. September zu sehen.
«Sag mir, Blaise....»: Von Picasso bis Chagall
Nice (dpa) - Zu den Freunden des französischsprachiger Schweizer Schriftstellers und Abenteurers Blaise Cendrars gehörten Pablo Picasso, Marc Chagall und Fernand Léger. In einer Gemeinschaftsausstellung zeigen das Museum Marc Chagall in Nizza, das Museum Fernand Léger in Biot und das Picasso-Museum in Vallauris mehr als 257 Gemälde, Zeichnungen und Manuskripte. Unter den Exponaten befinden sich unter anderem Fotografien des Dichters und seiner Malerfreunde sowie Porträts von Cendrars. Die Ausstellung «Sag mir, Blaise...» dauert bis zum 12. Oktober.
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