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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Badischer Chefrestaurator ist passionierter Sammler PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 04. August 2009 um 05:22 Uhr

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Von Miriam Steinbach, dpa

 

 

Karlsruhe (dpa/lsw) - Nun, kurz vor der Rente, holen den Chef- Restaurator am Badischen Landesmuseum in Karlsruhe seine «Jugendsünden» wieder ein: «Die Funde, die ich in meinen ersten Berufsjahren im Taubertal gemacht habe, sind momentan in der Ur- und Frühgeschichte-Ausstellung im Badischen Landesmuseum zu besichtigen», erzählt Wolfgang Knobloch. «So schließt sich nach all den vielen Jahren, in denen ich als Restaurator tätig war, wieder der Kreis», resümiert der 63-Jährige mit einem wehmütigen Lächeln.  

 

 

Seit mehr als 50 Jahren begleitet Knobloch schon seine Sammelleidenschaft - «und sie wird mich wohl auch zeitlebens nicht mehr loslassen», vermutet der Restaurator. Bereits als Jugendlicher hat er einen Großteil seiner Freizeit damit verbracht, alte Bodenfunde zu sammeln. «Die ersten Entdeckungen - darunter Fossilien, Scherben und auch Waffen - habe ich quasi direkt vor meiner damaligen Haustür in Eggenstein gemacht», erinnert er sich. Denn Mitte der 1950er Jahre gab es in seiner Straße Tiefbauarbeiten, bei denen einige interessante Objekte ans Tageslicht kamen. «'Was habe ich da eigentlich genau gefunden?', habe ich mich damals gefragt und begonnen, mich näher mit den Dingen auseinanderzusetzen.»   

 

 

Dass sein Leben so verlaufen ist, liegt vor allem «an einer Verkettung glücklicher Zustände», meint der 63-Jährige. «Ich kam durch meine ersten Funde in Kontakt mit Menschen beim Badischen Landesmuseum oder auch bei der Denkmalpflege, die meinen beruflichen Werdegang positiv beeinflusst haben.»   

 

 

Nach der Schule hatte Knobloch in Mainz eine Ausbildung zum archäologischen Restaurator absolviert. Seit 1972 ist er am Landesmuseum tätig, seit 1983 auch als Leiter der Restaurierungswerkstätten. «Ich bin dabei vor allem für die Planung und die Realisierung von Sonderausstellungen zuständig», beschreibt er seine Tätigkeit. Unter seiner Federführung entstanden unter anderem die «Italien-Ausstellung» oder die Schau «Die gute Stube», die im Landesmuseum und im Bruchsaler Schloss zu sehen waren.   

 

 

Seine Sammelleidenschaft hat Knobloch in den vergangenen Jahrzehnten viel in der Welt herumgeführt. «Außer Objekten, die mit meiner direkten Heimat verbunden sind, sammle ich privat seit über 30 Jahren auch orientalische und afrikanische Volkskunst», erzählt der Chefrestaurator - beispielsweise türkische Kissen, die er auch in seinem Büro aufbewahrt. Viel Zeit hat er außerdem damit verbracht, bereits früh morgens zu Flohmärkten zu fahren oder zu Haushaltsauflösungen zu gehen.   

 

 

Seit Anfang der 1980er Jahre ist Knobloch auch für das Heimatmuseum in Leopoldshafen zuständig. «Zusammen mit meiner Frau habe ich dabei auf drei Stockwerken Ausstellungen zu verschiedenen Themen konzipiert», erzählt der Restaurator. «Außerdem organisierten wir Vortragsreihen und stellten Sonderausstellungen auf die Beine.» Seine Frau hat so schon auch von «unserem dritten Kind» gesprochen, erzählt der Vater zweier erwachsener Töchter.   

 

 

Nächstes Jahr geht der 63-Jährige in Rente. «Langweilig wird mir aber wohl nicht werden», vermutet er. Verschiedene Projekte sind in Planung und außerdem sind in den vergangenen Jahren auch viele private Funde liegen geblieben, die er nun endlich bearbeiten kann. «Sammeln ist eine unheilbare Krankheit - die aber auch sehr glücklich macht», sagt Knobloch.



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