| Land als Kunstsammler: Große Schau in Rostock |
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| Donnerstag, 06. August 2009 um 12:17 Uhr | ||
Rostock/Schwerin (dpa/mv) - Die Landesregierung als Kunstsammler: Eine Auswahl aus den rund 300 Zeichnungen und Gemälden, die das Land Mecklenburg-Vorpommern seit 1994 angekauft hat, ist von diesem Samstag (8. August) an in der Rostocker Kunsthalle zu sehen. Im Mittelpunkt des Ausstellungsprojekts «Investition Kunst» stehen nach Angaben der Kunsthalle Arbeiten auf Papier. Gezeigt werden neben moderner Malerei auch Objekte, Bildhauer-Zeichnungen, Pop-Art- Grafiken und Neue Medien. Zu sehen sind unter anderem großformatige Werke von Sylvia Dallmann und «poetische Farbreisen» von Tanja Zimmermann. Insgesamt sind 22 Künstler aus dem Nordosten vertreten.
Die Schau, die um 18.00 Uhr eröffnet wird, bildet den Abschluss einer vierteiligen Reihe, die bereits in der Kunstsammlung Neubrandenburg, im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow und im Staatlichen Museum Schwerin gastierte.
Die Schweriner Landesregierung sieht ihre Aktivitäten auf dem Kunstmarkt als eine «deutschlandweit einzigartige Kunstförderung». Bis zum vergangenen Jahr kamen durch regelmäßige Ankäufe Arbeiten von fast 90 Künstlern aus der Region zusammen. Sie werden von einer Fachjury ausgewählt und in der Regel direkt in den Ateliers gekauft. Ein Teil ist außerhalb von Ausstellungen in Büros der Verwaltung oder öffentlichen Gebäuden zu sehen, andere Werke lagern in Depots.
Den Startschuss zu der Rostocker Schau, die bis zum 20. September läuft, geben die städtische Kultursenatorin Liane Melzer, der Chef der Kulturabteilung im Schweriner Wissenschaftsministerium, Enoch Lemcke, und Kuratorin Katrin Arrieta. Ziel sei es, die Arbeiten in Landesbesitz einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. Ein Katalog zur Ausstellung ist bereits erschienen. |
























































