| Bemalte Altarflügel in Augsburg zu sehen |
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| Donnerstag, 06. August 2009 um 12:25 Uhr | ||
Augsburg/München (dpa/lby) - Drei ungewöhnliche Gemälde aus dem 16. Jahrhundert sind jetzt in der Augsburger Katharinenkirche, einer Außenstelle der Bayerischen Staatsgalerie, zu sehen. Die Thematik der Bilder ist nach Angaben der Staatsgalerie ungewöhnlich. Sie zeigen zwei bedeutende Heilige des Dominikanerordens aus dem 13. und 14. Jahrhundert, den Heiligen Vinzenz Ferrer und den Heiligen Petrus von Mailand. Auf dem dritten Gemälde ist eine Wunderszene dargestellt, die sich am Grab des Heiligen Petrus von Mailand ereignet haben soll: Eine Mutter brachte ihr totgeborenes Kind zum Grab des Heiligen, sprach dort ein Gebet und das Herz des Kindes begann wieder zu schlagen.
Bei den Gemälden handelt es sich den Angaben zufolge um gespaltene, ursprünglich doppelseitig bemalte Altarflügel. Die beiden Heiligen bildeten die Außenseiten, die «Wiedererweckung des totgeborenen Kindes» war auf der Innenseite des Petrus-Flügels zu sehen. Der Mittelteil des Altars gilt als verloren. Die Gemälde stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Inventar einer der vier Augsburger Kirchen des Dominikanerordens, die um 1800 aufgehoben wurden. Sie werden dem Maler Thoman Burgkmair (1444-1523) zugeschrieben. |
























































