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Freitag, 07. August 2009 um 09:52 Uhr |
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Chemnitz (dpa) - Die Stadt Chemnitz will der Familie von Hitler-Attentäter Heinrich Graf von Lehndorff alle neun Kunstgegenstände zurückgeben, die sich im Besitz der städtischen Kunstsammlungen befinden. Das sagte der zuständige Bürgermeister Miko Runkel (parteilos) der «Freien Presse» (Freitag). Dabei handele es sich etwa um Möbel und ein Klavier. Bisher galt das Angebot nur für drei Objekte. Mehrere Gegenstände des Grafen gelangten während der Nazi-Zeit vom ostpreußischen Wohnsitz nach Sachsen, möglicherweise auch schon vor dem 20. Juli 1944. Sie sollten vor der nahenden Front in Sicherheit gebracht.
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