| Kulturhauptstadt will Barrieren abbauen |
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| Freitag, 07. August 2009 um 13:04 Uhr | ||
Duisburg (dpa/lnw) - Für behinderte und finanzschwache Menschen sollen die Veranstaltungen der Kulturhauptstadt 2010 gut zugänglich sein. Dazu arbeitet die RUHR.2010 GmbH an einem Konzept der «sozialen Teilhabe», wie der vorsitzende Geschäftsführer Fritz Pleitgen am Freitag in Duisburg mitteilte. Mit dem Konzept sollen Voraussetzungen geschaffen werden, um alle Menschen dabei zu haben. Die rund 200 Veranstaltungsorte werden bis Ende Oktober vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales auf ihre Barrierefreiheit überprüft. Darüber können sich Menschen mit Behinderung auf den barrierearm gestalteten Internetseiten von RUHR.2010 informieren und zusätzlich nach behindertengerechten Unterkünften, Gastronomien und Sehenswürdigkeiten suchen.
Auch wohltätige Organisationen werden die Kulturhauptstadt unterstützen. So will die Arbeiterwohlfahrt ihren Fahrdienst einsetzen, um Menschen mit Behinderung zu den Veranstaltungen zu bringen. «Ziel des Konzepts ist es, Impulse zu geben und nachhaltige Veränderungen anzustoßen», sagte Pleitgen. Damit auch finanzschwache Menschen nicht von der Kulturhauptstadt ausgeschlossen bleiben, plant die RUHR.2010 zahlreiche kostenlose Programmpunkte und vergünstigte Eintrittspreise. |
























































