| Experte: Schumacher Museum «beachtlicher Komplex» |
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| Montag, 10. August 2009 um 04:56 Uhr | ||
Weimar/Dortmund (dpa/lnw) - Als einen «beachtlichen Komplex» hat der Kunsthistoriker Ernst-Gerhard Güse das neue Emil Schumacher Museum in Hagen bezeichnet. «Es ist eine Architektur, die sich nicht selbst in den Vordergrund spielt, sondern die dazu dient, die Werke zu präsentieren», sagte Güse in Weimar in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Dortmund.
Der von einer Glashülle ummantelte Betonquaderbau besitze eine klare Gliederung, was für die Besucher sehr angenehm sei. «Man kann sich auch als Fremder sofort orientieren.» Der 65-Jährige verantwortete in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Ausstellungen mit Werken des 1999 gestorbenen Hagener Malers. Zuletzt war Güse Direktor der Museen der Klassik Stiftung Weimar.
Die Werke Schumachers sind laut Güse «überhaupt nicht schwierig» zu verstehen. «Man muss nur mit der Sinnlichkeit von Farben und Formen etwas anfangen können. Man braucht keine besonderen Vorkenntnisse, um Spaß an dieser sinnlichen Malerei zu empfinden», sagte er. Er hoffe, dass das zunächst mit Neugier betrachtete Museum dauerhaft attraktiv gestaltet werde - «etwa durch interessante Ausstellungsprojekte». «Es darf sich nicht in Richtung eines Mausoleums entwickeln.»
Güse war Schumacher mehrfach begegnet. Er bezeichnet ihn als einen Menschen «von hoher Sensibilität, bis zu einem gewissen Grade auch introvertiert». Andererseits sei er auch sehr kommunikativ gewesen. «Es gab Situationen, wo er sehr spaßig war und sich köstlich amüsieren konnte.» Das Emil Schumacher Museum in Hagen gehört zusammen mit dem erweiterten Osthaus Museum zum neuen «Kunstquartier Hagen», das am 28. August eröffnet wird. Tags: g
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