| Hochschule Burg Giebichenstein |
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| Montag, 10. August 2009 um 17:53 Uhr | ||
Halle (dpa) - Die Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle (Sachsen-Anhalt) ist nach dem mehr als 1000 Jahre alten Bauwerk auf der Straße der Romanik benannt. Die Burg war im Mittelalter Bischofsfriedhof und Gefängnis für den Hochadel. Seit 1919 saß dort die Handwerker- und Kunstgewerbeschule Halle, deren Wurzeln im Jahr 1852 liegen. Die Hochschule sieht ihre Gründung im Jahr 1915.
Als das Staatliche Bauhaus 1925 infolge politischer Unterdrückung von Weimar nach Dessau umzog, gingen mehrere Meister und Schüler an die Burg. Sie standen bald als Lehrer vor Klassen für Grafik, Malerei, Architektur, Fotografie und Bildhauerei. Die Burg pflegte eine enge Beziehungen zum Bauhaus, das die Nationalsozialisten 1933 auflösten. Lyonel Feininger, Bauhaus-Meister für Druckerei, kam zuvor für mehrere Projekte nach Halle.
Bedeutende Lehrer der Burg waren Maler Willi Sitte, Bauhaus- Meister Gerhard Marcks und Glasmaler Charles Crodel. Seit 1989 trägt die Schule ihren heutigen Namen. Ihre Ateliers und Werkstätten sind in der Saale-Stadt verteilt. In den Fachbereichen Kunst und Design werden zehn Studiengänge und 21 Studienrichtungen angeboten. |
























































