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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Glanzvolle Events in Versailles für VIPs PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 12. August 2009 um 05:36 Uhr

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Von Sabine Glaubitz, dpa

 

Paris (dpa) - Ludwig XIV. schwang selber gern das Tanzbein. Der in Versailles residierende Sonnenkönig (1638-1715) liebte Musik und Theater - Vergnügungen, die meist unter freiem Himmel stattfanden. Um die Kassen des prächtigen Herrschaftssymbols vor den Toren von Paris zu füllen, will nun der Präsident des Schlosses, Jean-Jacques Aillagon, an diese königlichen Freiluft-Events wieder anschließen und Versailles zu einem elitären Vergnügungspark für auserlesene Besucher machen. «Wir wollen wieder den Gründergeist von Versailles beleben», sagte Aillagon. Auf das 21. Jahrhundert übertragen heißt das: Jazz- und Rockkonzerte, Modern Dance, Wasserspiele, Lichtschauen und nächtliche Besuche in den königlichen Wohnräumen.   

 

Doch zur Umsetzung seines anspruchsvollen Programms mit Barbara Hendriks, Roberto Alagna und Starchoreograph Angelin Preljocaj braucht der ehemalige Kulturminister Aillagon Geld. Zwar wurden dem Präsidenten zur Renovierung des Schlosses in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit denen bereits die Spiegelgalerie renoviert wurde, die Bronzestatuen im Park und demnächst die Arbeiten des Empfangs- und Kassenbereichs. Doch für das Eventprogramm gibt es keine öffentlichen Hilfen.   

 

So hat der Kulturmanager eine private Initiative ins Leben gerufen, die «Château de Versailles Spectacle», die CVS, die von Eintrittsgeldern lebt und der Großzügigkeit der Mäzene. Derzeit wirbt Aillagon um Mitglieder, die bereit sind, jährlich zwischen 8000 und 45 000 Euro zu spenden. Als Gegenleistung werden sie als VIPs zu den Premieren geladen, den Dîners mit den Künstlern und zu besonderen Schloss-Ereignissen.    

 

Ludwig XIV, der sich selbst als die Leben spendende Sonne inszenierte, setzte von Anfang an Maßstäbe für Begehrenswertes und Amüsements. Ballettstücke wurden kreiert, in denen Ludwig XIV. - er war ein ausgezeichneter Tänzer - sogar selber mitspielte. Später, unter Anleitung von Molière, wurden mehrtägige Feste organisiert. Alles für den Hofstaat und seine adligen Gäste. So ähnlich stellt sich Aillagon denn auch sein neues Veranstaltungspublikum vor. Keine Touristen, sondern Pariser oder Bewohner der Ile-de-France, die so genannten «Franciliens».   

 

Das Konzept scheint aufzugehen. Denn für die Wasserspiele, die von barocken Musikklängen begleitet werden und das Meisterwerk des Gartenarchitekten Le Nôtre eindrucksvoll in Szene setzen, mussten dieses Jahr mehr als 110 000 Plätze mehr geschaffen werden. Im Herbst wird wieder die königliche Oper des Schlosses eröffnet, in neuem Glanz und mit insgesamt 600 Plätzen. So kann das Event-Programm das ganze Jahr über laufen, stets nach dem Motto des Sonnenkönigs: Zu jeder Jahreszeit ein Fest.   

 

Überhaupt setzt Aillagon bei seinem ehrgeizigen Versailles- Programm auf die Spendenfreudigkeit der Franzosen. Erst vor wenigen Wochen startete er eine Aktion zur Rettung der 170 Marmor- und Steinbänke der prachtvollen Parkanlage. Wer in die Renovierung einer der 92 Marmor- und 78 Steinbänke bis zu maximal 3800 Euro investiert, bekommt zum Dank seinen Namen in eine kleine Gedenktafel am Fuß der Bank graviert. Die Spende kann zudem steuerlich abgesetzt werden.



Tags: aillagon  f  
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