| Käthe-Kollwitz-Preis 2009 |
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| Mittwoch, 12. August 2009 um 19:07 Uhr | ||
Ulrike Grossarth
Ulrike Grossarth Lublin-Lounge, New York City 2009 Foto Yuri Katzek, New York City
Käthe-Kollwitz-Preis 2009 Ulrike Grossarth Szeroka 28 – Ein europäischer Erinnerungsraum
6. September bis 18. Oktober 2009 Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Mitte, Tel. (030) 200 57-2000 Di - So 11-20h, Eintritt frei
Ausstellungseröffnung und Preisverleihung: Sonntag, 6. September 2009, 11.30 UhrBegrüßung Nele Hertling, Laudatio Hubertus von Amelunxen
Die Künstlerin Ulrike Grossarth erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2009. Sie widmet sich in bildnerischen Werken, in Tänzen und Solostücken, Videofilmen, Zeichnungen und Performances immer wieder dem Verhältnis von materiellem Umfeld und dem handelnden Menschen. Fotografische Zeugnisse von Stefan Kiełsznia zum jüdischen Leben in Lublin von 1938 haben Ulrike Grossarth zu Arbeiten veranlasst, die ihrer Ausstellung den Titel geben: Szeroka 28. Ein europäischer Erinnerungsraum.
„Ihre Arbeiten führen uns Schritt für Schritt die gesellschaftspolitischen Bedingungen der verpassten, aber nicht verlorenen Verständigung mit den Dingen als dem Grund unserer Anschauung und des Entwurfs einer Zukunft vor Augen“, heißt es in der Preisbegründung.
Preisgeld, Ausstellung und Katalog werden mitfinanziert von der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museum Köln.
Ulrike Grossarth, 1952 geboren, lebt in Berlin. Sie studierte Tanz an der Else-Lang-Schule in Köln und an der Folkwang Hochschule in Essen, gründete dort die Zweigstelle der Free International University, war Gastprofessorin an verschiedenen Hochschulen und hat seit 1998 eine Professur für „Übergreifendes künstlerisches Arbeiten“ an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1997 war sie mit ihrer Arbeit BAU I auf der documenta X vertreten.
Ulrike Grossarth Mäntel im Winkel, Modell für mental stages, Dresden 2008 Papier, Folie, größenvariabel Tags: f
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