| Holzkünstler verwandeln Stämme aus dem Tagebau |
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| Freitag, 14. August 2009 um 06:14 Uhr | ||
Schleife (dpa/sn) - Holzkünstler aus Sachsen und Brandenburg verwandeln derzeit in Schleife (Landkreis Görlitz) Eichenstämme aus dem Vorfeld des Tagebaus Nochten in Skulpturen. Diese werden unter dem Titel «Wandlungen» am Samstag auf einem Fest der ostsächsischen Gemeinde präsentiert, sagte die Koordinatorin für Bergbau in Schleife, Kerstin Jebas, am Donnerstag. Dabei soll zugleich der im Dezember 2008 geschlossene Vertrag gewürdigt werden, in dem unter anderem die Umsiedlung von 74 Einwohnern aus den Schleifer Ortsteilen Rohne und Mulkwitz geregelt sei. Sie müssen bis 2013 ihre Häuser für den vorrückenden Braunkohletagebau aufgeben.
An dem Kunstprojekt beteiligen sich acht Bildhauer, fünf Dresdner Kunststudenten sowie Kinder aus der Gemeinde. Die Bevölkerung könne den Künstlern bei ihrer Arbeit auf dem Festplatz zusehen. Über eine Aufstellung der Arbeiten werde später entschieden, so Jebas. Mögliche standorte seien das Sorbische Kulturzentrum oder der drei Kilometer langen Naturlehrpfad, der Schleife mit dem Halbendorfer See verbindet.
Grundlage für die Umsiedlung von Teilen der Orte Rohne und Mulkwitz ist der Braunkohleplan für den Tagebau Nochten von 1994. Gespräche mit den betroffenen Einwohnern laufen. Die Gemeinde sei interessiert daran, dass sie im Ort bleiben, sagte Jebas. Für die Entwicklung von Schleife als attraktivem Ansiedlungsstandort stellt der Energiekonzern Vattenfall 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. |
























































