| Neumann dringt auf EU-Initiative gegen Google |
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| Samstag, 15. August 2009 um 06:29 Uhr | ||
Berlin/Reutlingen (dpa) - Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat seinen Entschluss bekräftigt, gegen den Versuch des Suchmaschinen-Riesen Google vorzugehen, Bücher für seine kommerziellen Zwecke zu digitalisieren. In einem Interview des «Reutlinger General-Anzeigers» (Samstag) sagte Neumann: «Es kann nicht angehen, dass der freie Zugang zu unserem kulturellen Erbe monopolisiert und den Kapital-Interessen einer einzigen Firma unterworfen wird.» Neumann setzt auf ein gemeinsames Vorgehen der Europäischen Union gegen Google.
Im nationalen Rahmen plant der Staatsminister ein eigenes Leistungsschutzrecht für Verlage. Musik- und Filmindustrie seien bezüglich ihrer Produkte bereits geschützt, nicht aber die Verlage, meinte er zur Begründung. Das Urheberrecht müsse aber «in allen Bereichen» weiterentwickelt werden, forderte der Staatsminister. Zugleich kündigte Neumann an, dass trotz Schuldenbremse und Haushaltskonsolidierung auch künftig keine Kürzungen im Kulturbereich geplant sind. «Mindestens für den Bund kann ich sagen, dass wir bei der Kultur keine Einschnitte vornehmen werden.» |
























































