| Mega-Schau moderner Kunst in Berlin |
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| Montag, 17. August 2009 um 15:35 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Der Direktor der Nationalgalerie in Berlin, Udo Kittelmann, hat seinen Hamburger Bahnhof neu geordnet und zeigt mit einer Neupräsentation der dortigen Sammlung Flagge. Unter dem von ihm ausgerufenen Motto «Die Kunst ist super!» hat er die Bestände der Sammlung Marx und der Christian Friedrich Flick Collection neu in Szene gesetzt und präsentiert sie ab 4. September auf über 10 000 Quadratmetern der Öffentlichkeit.
Die Staatlichen Museen versprechen neue Sichtweisen auf die Kunstwerke durch «thematische, monografische und motivische Konstellationen» sowie «überraschende Dialoge und beziehungsreiche Einzelauftritte». Punktuell werden die Bestände des «Museums für Gegenwart» um Leihgaben von Künstlern ergänzt, die zum Teil eigens für die Räume des Hamburger Bahnhofs konzipiert worden sind.
Gezeigt werden sowohl «Klassiker» der zeitgenössischen Kunst mit Werken von Künstlern wie Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Cy Twombly, Nam June Paik, Wolf Vostell, Andy Warhol, Bruce Nauman und Dieter Roth als auch «herausragende Positionen der jüngeren und jüngsten Kunstgeschichte» mit Werken von Absalon, Isa Genzken, Martin Kippenberger, Gerd Rohling, Hans Peter Feldmann, Peter Fischli & David Weiss, Daniel Richter oder Roman Ondák.
Kittelmann hatte vor kurzem in einem Interview («Märkische Allgemeine») auf die weltweit bedeutenden Kunstschätze der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihren zahlreichen Museen hingewiesen und betont, dass allein die Nationalgalerie aus sechs Häusern bestehe. Durch ein «stärkeres Zusammendenken» dieser Sammlungen und einen internen Austausch der Kunstwerke könnten auch durch neue Ausstellungspräsentationen «ganz neue Assoziationsräume» geöffnet werden. |
























































