| Kunstwerke bezeugen sächsisch-dänischer Allianz |
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| Dienstag, 18. August 2009 um 07:05 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Erlesene Kunstwerke aus den königlich-dänischen Sammlungen und Schätze der sächsischen Kurfürsten und Könige sind vom 24. August an im Dresdner Residenzschloss vereint. Die Ausstellung «Mit Fortuna übers Meer» (bis zum 4. Januar 2010) wird am Sonntag von Königin Margrethe II. von Dänemark eröffnet. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Königin und von Bundespräsident Horst Köhler. Rund 260 Exponate zeugen dabei von Ehen und Allianzen zwischen Sachsen und Dänemark zwischen 1548 bis 1709. Rund 100 Stücke stammen aus den Königlichen Sammlungen Schloss Rosenborg in Kopenhagen, wo die Schau danach (13. Februar bis 24. Mai) in leicht veränderter Form gezeigt wird.
Die vom Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Königlichen Sammlungen in Kopenhagen vorbereitete Exposition soll die Rolle der schönen Künste für die hohe Politik veranschaulichen, teilten die Kuratoren im Vorfeld mit. Kunstwerke aus Renaissance und Barock demonstrierten den prachtvollen Kunstbesitz der sächsisch- dänischen Paare, die reichen Mitgifte der Bräute und die ausgetauschten Geschenke. Zu sehen sind Gemälde, Schmuckstücke, Orden, filigrane Elfenbeindrechseleien, fürstliche Werkzeuge, Prunkwaffen und höfische Gewänder.
Dazu gehören etwa der Dänische Elefantenorden aus dem 17. Jahrhundert, eine Sonnenmaske des sächsischen Kurfürsten August der Starke, der Hochzeitsmantel des dänischen Königs Frederik IV., die Prunkschale der Magdalena Sibylla, die 1634 den dänischen Kronprinzen Christian heiratete oder eine Bleikristall-Galeere mit der dänischen Flagge aus dem ausgehenden 16. Jahrhundert. Bisher nie gezeigte Zeichnungen dokumentieren zudem die vierwöchigen Festlichkeiten beim Staatsbesuch von König Frederik IV. am Hof von August dem Starken 1709 in Dresden.
Das Kurfürstentum Sachsen pflegte über zwei Jahrhunderte engste Beziehungen zum mächtigen Königreich Dänemark. Mit der Eheschließung zwischen Herzog August, später Kurfürst von Sachsen, und der dänischen Prinzessin Anna 1548 wurde zwischen den beiden wichtigsten protestantischen Höfen Europas eine starke politische Allianz begründet. Im 17. Jahrhundert folgten drei weitere Hochzeiten, die die dynastischen Bande zwischen Sachsen und Dänemark festigten. Tags: d
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