| Streit um Umzug der Gemäldegalerie in Berlin |
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| Dienstag, 18. August 2009 um 11:34 Uhr | ||
Berlin (dpa) Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sollte nach Meinung von Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz an den Plänen festhalten, die Berliner Gemäldegalerie Alter Meister langfristig vom Kulturforum auf die Museumsinsel zu verlagern. Er widersprach damit jüngsten Äußerungen des Generaldirektors der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz, Michael Eissenhauer. Er hatte in einem Interview («B.Z.») gesagt, dass die Gemäldegalerie «auf absehbare Zeit nicht auf die Insel ziehen» werde. «Im Moment ist niemandem verständlich zu machen, für 50 Millionen Euro eine neue Gemäldegalerie bauen zu wollen und für den Umbau der alten 20 Millionen zu brauchen.»
Schmitz zeigte sich von diesen Äußerungen überrascht. Er teile sie nicht, sagte er in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. Die Sammlungen der Gemäldegalerie Alter Meister kämen historisch aus dem Bode-Museum, dem früheren Kaiser-Friedrich-Museum auf der Museumsinsel. «Es war daher ein sinnvoller Plan des früheren Generaldirektors Peter-Klaus Schuster, die Kunst des 19. Jahrhunderts und davor wieder im historischen Kontext auf der Museumsinsel zu vereinen und am Kulturforum am Potsdamer Platz die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu präsentieren.»
Im übrigen würden solche Entscheidungen vom Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Vorsitz hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann) gefällt, in dem der Bund, Berlin und die übrigen Länder vertreten seien. Auch Neumann hatte sich bereits für den Umzug ausgesprochen. Tags: gem
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