| Lateinamerika in Leverkusen - acht Künstler |
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| Donnerstag, 20. August 2009 um 13:46 Uhr | ||
Leverkusen (dpa/lnw) - Skulpturen, Installationen, Videos, Collagen und Zeichnungen von acht Künstlern aus Lateinamerika zeigt das Museum Morsbroich in Leverkusen. Die rund 50 Arbeiten sind unter dem Titel «Revolutionen des Alltäglichen» von Sonntag an bis zum 1. November ausgestellt, teilte das Museum am Donnerstag mit. Verbindend für die Künstler aus Brasilien, Argentinien, Mexiko oder Kuba sei die Verwendung von banalen Alltagsobjekten und die «Kunst der Improvisation, das ad hoc entwickelte Arrangement».
Valeska Soares aus Belo Horizonte (Brasilien) spiele beispielsweise mit ihren Objekten aus geleerten Pralinen- und Keksschachteln «virtuos auf der Klaviatur einer Sprache der Liebe» und inszeniere dabei «das Flüchtige des Begehrens», teilte das Museum mit. Glenda Leóns aus Havanna wende mit der Videoarbeit «Destino» (2003) die scheinbar alltägliche Situation zweier aneinander vorbeifahrender Autos als «paradoxes Farbenspiel» ins Politische. Irritierend wirken die von Alexandre da Cunha aus Rio de Janeiro mit ironischem Blick auf die moderne Kunst veränderten Haushaltsobjekte: So lässt er unter anderem aus Backblechen ein Mobile im Stile Alexander Calders entstehen. |
























































